31 Jul 2012

ARRI Open House - Abend der Highlights

ZUR UNMITTELBAREN VERÖFFENTLICHUNG



Am 26. Juli lud die Unternehmensgruppe ARRI wieder zahlreiche Gäste aus der Welt des Filmschaffens auf das Firmengelände an der Schwabinger Türkenstraße zum
ARRI Open House.

Das schon traditionelle Sommerfest, diesmal unter dem augenzwinkernden Motto
„Ü95-Party“ – schließlich feiert das Unternehmen ARRI 2012 ohne Altersschwächen sein 95jähriges Bestehen – geriet mit über 1200 Gästen wieder zum veritablen Familientreffen der Filmbranche. Unter dem „Magic Sky Zelt“, das den gesamten Innenhof der ARRI Firmengebäude „beschirmte“, mangelte es nicht an Gesprächsstoff, beflügelt von italienisch-mediterranen Köstlichkeiten am Buffet und einem reichhaltigen Getränkeangebot von der „Vitaminbombe“ an der Fruchtsaftbar über das kühle Bier bis zum aktuellen Szenecocktail. Selbst das in diesem Jahr so verregnete Juliwetter konnte sich der Feierlaune und den Easy Listening Hits der Live-Band Da Capo Music nicht entziehen und gönnte Gastgebern wie Gästen einen der wenigen ungetrübten, echten Sommerabende des Monats.

Kreative Weiblichkeit war auf der ARRI-Fête zahlreich vertreten: Neben Oscar-Preisträgerin Caroline Link, die in diesen Tagen bei ARRI den Schnitt ihres aktuellen Filmprojekts „Exit Marrakech“ zu Ende bringt, war etwa auch Christine Hartmann anwesend, die im August mit ihrer jüngsten Regiearbeit „Frisch gepresst“, einer Schwangerschaftskomödie frei nach dem Bestseller von Susanne Fröhlich, in die Kinos kommt. Die Adolf-Grimme-Preisträgerinnen Connie Walther („12 heißt: Ich liebe Dich“, „Frau Böhm sagt Nein“) und Dagmar Hirtz („Die Hebamme – Auf Leben und Tod“) wurden ebenso gesichtet wie Bavaria-Produzentin Uschi Reich oder Til Schweigers münchener Statthalterin bei Barefoot Films, Nina Maag.

Bei den Herren der Filmschöpfung gab sich das Vornamen-Trio der „Christiane“ Becker, Ditter und Rein am ARRI-Tresen ein Stelldichein, die 2011 mit der ersten rein deutschen 3D-Kinoproduktion „Wickie auf großer Fahrt“ jeweils als Produzent, Regisseur und DoP für Furore gesorgt hatten. Auch Regisseur Marc Rothemund hatte es nicht weit zum Catering. Er ist gegenwärtig mit dem Schnitt von „Heute bin ich blond“ bei ARRI konzentriert beschäftigt.

Nicht nur für Appetit und Durst der geladenen Gäste war bestens gesorgt, auch wer neugierig auf die aktuellen Entwicklungen in der Filmtechnik war, kam in mehreren zur Besichtigung einladenden Themenbereichen der ARRI CineTechnik und der ARRI Media Services nicht zu kurz. Schließlich wollte man seine Gäste auch nicht im Dunkeln darüber lassen, wofür man in der langen Firmengeschichte 18 Technik-Oscars aus Hollywood bekommen hatte.

Neben einer ALEXA zum „Anfassen“, an der sich jeder einen Eindruck vom Stand der aktuell erfolgreichsten digitalen Kinokamera verschaffen konnte, bestand für die Gäste im sogenannten Adalbertbau von ARRI auch die Möglichkeit, die Fertigung der ALEXA-Kameras von den einzelnen Baugruppen über die Montage bis hin zur Qualitätskontrolle zu verfolgen. Das als One-Piece-Flow bezeichnete Verfahren, das hier inzwischen zum Einsatz kommt, ermöglicht heute in der ARRI Kameraproduktion Stückzahlen, die um den Faktor 10 höher liegen als noch vor Jahren. Was schon deshalb notwendig ist, weil sonst die enorme internationale Nachfrage nach den ALEXA Kameramodellen kaum zu befriedigen wäre. Der ALEXA-Bereich beeindruckte optisch mit zahlreichen Großpostern, auf denen die wichtigsten Meilensteine der ARRI Kamera-Entwicklung im Kontext der mit ihnen realisierten filmischen Meisterwerke dokumentiert wurden. Von der ARRIFLEX 35 (1937) und „Dark Passage“ mit Humphrey Bogart bis zur ALEXA Studio (2011) und dem aktuellen James Bond „Skyfall“.

Die für das Unternehmen ARRI traditionell so wichtige Lichttechnik kam ebenfalls nicht zu kurz. In der ARRI LED-Lounge konnte man sich über die neuesten Fresnel Lampen auf LED-Basis für den Film- und Fernsehbereich informieren. Im Kino des ARRI Leihparks beeindruckten Bildvergleiche in High Dynamic Range Technik auf dem ersten professionellen Referenz-Flatpanel-Monitor Dolby® PRM-4200 durch eine bislang so nicht gesehene Farbtreue, gerade in den Schwärzen und Spitzlichtern.

Im Fokus der Besucherinformationen der seit Anfang 2012 neu strukturierten ARRI Media Services standen die Veränderungen, die der Wandel von analogen zu digitalen Aufnahmeverfahren für die Produktionslandschaft mit sich gebracht haben. Wobei im Gespräch durch die ARRI-Spezialisten immer wieder betont wurde, wie wichtig eine individuelle, aber konsistente Projektplanung vom Set bis in die finale Postproduktion und die Archivierung hinein geworden ist, um für die Produktionen Kostenrisiken zu minimieren, Qualitätssteigerungen zu realisieren und so Vertriebschancen auf den Märkten zu optimieren.



Über ARRI:

ARRI ist weltweit größter Hersteller und Lieferant von professionellen Kameras, Digital Intermediate Systemen und Licht-Equipment. In seiner über 90-jährigen Firmengeschichte ist ARRI dabei in allen Kerngeschäften mit kontinuierlicher Innovation und revolutionären Technologien weltweit präsent.

Heutzutage liegt der Fokus in der Entwicklung neuer digitaler Technologien, aber auch in der Optimierung von traditionellen analogen Arbeitsprozessen und der Erlangung von größtmöglicher Bildqualität durch die Kombination der besten Elemente aus analog und digital. Neben seinem unvergleichlichen digitalen ALEXA Kamerasystem, unerreichten LED-Beleuchtungslösungen und weltweit eingesetzten DI-Postproduktionsprodukten wie dem ARRISCAN und ARRILASER ist ARRI weiterhin bestrebt, neueste technische Entwicklungen in seine umfangreiche Produktpalette zu integrieren.

In Anerkennung seiner bahnbrechenden Produkte erhielt ARRI bislang 18 Auszeichnungen (Statuetten und Technik-Oscars) von der Academy of Motion Picture Arts and Sciences. Zuletzt wurden die Entwickler des ARRILASER von der Academy mit dem Academy Award of Merit® (Oscar Statuette®) ausgezeichnet.

 

Kontakt:

Catia Marini
+49 89 3809 1382 (Büro)
cmarini@arri.de

 

Downloads

Magic Sky.jpeg (zip, 538 K)
120730 ARRIOpen House dt (pdf, 78 K)

 

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