15 Mär 2012

Marburger Kamerapreis 2012 geht an Agnés Godard

Der zum 12. Mal verliehene Marburger Kamerapreis geht in diesem Jahr an Agnès Godard. Die Auszeichnung für herausragende Bildgestaltung im Film wurde am 2. März 2012 im Rahmen der Marburger Kameragespräche an die französische Kamerafrau verliehen. Mit Agnès Godard erhält eine Künstlerin den mit 5.000 € dotierten Preis, die ihre letzten beiden Produktionen mit der ARRI ALEXA drehte.

Der Münchener Kamerahersteller ARRI war auch in diesem Jahr als Sponsor an der Veranstaltung beteiligt. Thorsten Meywald, Product Manager Optical Systems, war bei der Verleihung anwesend (siehe Bild): „Mit Agnés Godard erhält eine Kamerafrau den Marburger Kamerapreis, die sich als Bildgestalterin im europäischen Film einen Namen gemacht hat. Was uns als Kamerahersteller dabei besonders freut: Frau Godard vertraut bei ihren Produktionen auf die digitale ARRI ALEXA."

Beim anschließenden Empfang zeigte sich die Preisträgerin dann auch besonders interessiert an der neuen ARRI ALEXA Studio, der Digitalkamera für anamorphische Kino-Produktionen, und an den neuen ARRI/FUJINON Lightweight-Zooms, die jetzt mit vier Modellen die ARRI Zoom-Familie komplettieren.

Die Begründung der Jury (in Auszügen):

"Die Kameraarbeit von Agnés Godard zeichnet sich durch eine beeindruckende Wandelbarkeit und Vielfalt aus: Erste Schritte machte sie an der Seite des französischen Altmeisters Henri Alekan bei Filmen unter der Regie von Wim Wenders und Alain Resnais in den 1980er Jahren. Bekannt geworden ist sie durch ihre langjährige Zusammenarbeit mit der Regisseurin Claire Denis, mit der sie gemeinsam ein Dutzend Filme realisiert hat. Von den ersten Filmen an ist dabei eine intensive Neugierde auf die Welt spürbar, eine Lust am Sehen und ein Gespür dafür, die Dinge und die Menschen neu und auf andere Weise visuell zu entdecken. Neben der prägenden Zusammenarbeit mit Claire Denis hat Agnés Godard auch für eine Reihe anderer Regisseure unvergessliche Bilder geschaffen, darunter solch bedeutende Persönlichkeiten des europäischen Kinos wie Agnés Varda, Peter Handke, Èrick Zonca, Noémie Lvovsky, André Téchiné, Emanule Crialese, Claude Berri und Ursula Meier.“

 

Hintergrund: ARRI:

Die ARRI Gruppe ist der weltweit größte Hersteller und Verleiher von Filmkameras sowie von Produkten für digitale Filmbearbeitung und Beleuchtung. In seiner über 90-jährigen Firmengeschichte ist ARRI dabei in allen Kerngeschäften mit kontinuierlicher Innovation und revolutionären Technologien weltweit präsent.

Heutzutage liegt der Fokus in der Entwicklung neuer digitaler Technologien, aber auch in der Optimierung von traditionellen analogen Arbeitsprozessen und der Erlangung von größtmöglicher Bildqualität durch die Kombination der besten Elemente aus analog und digital.

Neben seinem unvergleichlichen digitalen ALEXA Kamerasystem, unerreichten LED-Beleuchtungslösungen und weltweit eingesetzten DI-Postproduktionsprodukten wie dem ARRISCAN und ARRILASER ist ARRI weiterhin bestrebt, neueste technische Entwicklungen in seine umfangreiche Produktpalette zu integrieren. In Anerkennung seiner bahnbrechenden Produkte erhielt ARRI bislang 17 Auszeichnungen (Statuetten und Technik-Oscars) von der Academy of Motion Picture Arts and Sciences.

Weitere Infos unter www.arri.com

 

 

Kontakt:

Catia Marini
+49 89 3809 1382 (Büro)
cmarini@arri.de

Downloads

120314 Marburger Kamerapreis deutsch (pdf, 3.3 M)
MR-KAMERAPREIS 2012-ARRI (zip, 402 K)

 

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