Die AMIRA bei Netflix' „The Ivory Game”

Bei der Netflix-Dokumentation „The Ivory Game“ über illegalen Elfenbeinhandel war eine ARRI AMIRA als Hauptkamera im Einsatz.

Ab 4. November zeigt Streamingdienst Netflix exklusiv die Dokumentation „The Ivory Game“ (deutscher Titel: „Elfenbein: Das weiße Gold“). Darin entlarven die Regisseure Richard Ladkani und Kief Davidson das korrupte Netzwerk hinter dem weltweiten Elfenbeinschmuggel. Auf der Suche nach Wilderern, Händlern und Käufern der Stoßzähne afrikanischer Elefanten filmten sie in Afrika und Asien mit einer ARRI AMIRA als Hauptkamera.

Richard Ladkani (M.) und Kief Davidson (r.) bei den Dreharbeiten zu „The Ivory Game“

„Es war von Anfang an klar, dass wir viele verschiedene Kameras nutzen. Aber wir wollten vor allem die AMIRA, weil wir ihren natürlichen und cineastischen Look lieben. Gerade bei Bildern von menschlichen Gesichtern habe ich noch nichts von vergleichbarer Qualität gesehen“, erklärt Richard Ladkani, zugleich Director of Photography (DoP), gegenüber ARRI. Und weiter: „Wir wussten, dass wir bei den Dreharbeiten unsere Leben riskieren würden und manches nur ein einziges Mal filmen könnten. Also gab es keinen Raum für Kompromisse.“

Gedreht wurde unter anderem in Kampala, Uganda

Zum Drehteam gehörten neben dem Regie-Duo auch DoP Tobias Corts für die zweite Kamera sowie Tonmeister Roland Winkler. „Doch in abgelegenen Regionen waren wir oft nur zu zweit. Ich hatte die AMIRA auf der Schulter, und Roland nahm den Ton auf“, erinnert sich Richard Ladkani. „Die Herausforderung bestand darin, so nah wie möglich an die Charaktere heranzukommen und in ihre Welt einzutauchen. Das bedeutete, dass wir extrem flexibel und schnell sein mussten. Wir konnten nichts planen.“

In einem Interview mit dem Fachmagazin „Film & TV Kameramann“ bezeichnet Richard Ladkani die AMIRA als „zurzeit beste, verlässlichste und robusteste Doku-Kamera“ überhaupt: „Wenn du in Afrika an der somalischen Grenze irgendwo im Busch bist, und deine Kamera bootet nicht mehr hoch, weil sie zu heiß geworden ist, was machst du dann? Die AMIRA hat sämtliche Stresstests, die ich mit ihr durchgeführt habe, immer bestanden.“

Stresstest bestanden: Richard Ladkani besteigt einen Helikopter im Norden von Kenia

Auch im Gespräch mit ARRI äußert sich Richard Ladkani voll des Lobes: „Während der elf Monate in Afrika gab es kein einziges Problem mit der Kamera. Sie funktionierte selbst unter widrigsten Umständen wie starker Feuchtigkeit und extremem Staub. Im Gegensatz zu allen anderen Kameras überstand sie die Dreharbeiten.“

Die AMIRA bei Netflix' „The Ivory Game”

Bei der Netflix-Dokumentation „The Ivory Game” über illegalen Elfenbeinhandel war eine ARRI AMIRA als Hauptkamera im Einsatz.

Nun sorgt „The Ivory Game“ für begeisterte Reaktionen. Der Doku-Thriller lief bereits erfolgreich auf mehreren wichtigen Filmfestivals, darunter Toronto und Telluride, und erhielt auf dem Bristol Wildscreen Festival den renommierten „WWF Golden Panda Award“. Weitere Preise könnten folgen. Denn „The Ivory Game“ ist beim Camerimage in Polen in der Kategorie „Documentary Features Competition“ nominiert.

Produziert wurde „The Ivory Game“ von den zu Red Bull gehörenden Terra Mater Factual Studios in Zusammenarbeit mit Vulcan Productions, einem Unternehmen von Microsoft-Mitgründer Paul Allen, und Appian Way, der Produktionsfirma von Leonardo DiCaprio. Die Vertriebsrechte erwarb Netflix. Amazon, der andere große Wettbewerber im Streaming-Markt, setzt bei seinen UHD- und HDR-Produktionen bereits auf die ARRI Kameras ALEXA und AMIRA.

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