Häufig gestellte Fragen zu ALEXA XT /XR

Hier finden Sie Antworten auf häufig gestellte Fragen zu den ALEXA XT (XR) und ALEXA Classic Kameras mit dem XR Modul-Upgrade (XR). Diese FAQ beziehen sich auf die Kameras mit dem Software Update Paket 10 (ALEXA XT / XR). Die hier erläuterten Anweisungen erfolgen stets aus der Sicht des Kameranutzers. Diese FAQ ersetzen alle früheren Versionen.
Um Wiederholungen zu vermeiden, haben wir hier die Inhalte der ALEXA Webseiten oder die im Handbuch enthaltenen Informationen weggelassen.
Weitere FAQ finden Sie hier:

Häufig gestellte Fragen zur ALEXA Serie
Häufig gestellte Fragen zu Visual Effects
Häufig gestellte Fragen zu ARRIRAW



1. XR MODUL
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Kann ich bei einer klassischen ALEXA vom XR-Modul wieder zum SxS-Modul wechseln?

Zunächst einmal kann ein Upgrade nur vom ARRI Service durchgeführt werden, da ein Mainboard ausgetauscht wird und anschließend ein umfassendes Firmware-Update notwendig ist – und das sind recht komplexe Angelegenheiten. Theoretisch kann der ARRI Service die ALEXA Classic nach einem Upgrade mit dem XR-Modul auch wieder auf das SxS-Modul umrüsten. Allerdings gibt es dafür wohl kaum einen Anlass, denn die einzigen Funktionen, die das XR-Modul nicht bietet, sind die recht selten genutzte duale Aufnahme (bei der gleiches Material auf beiden Karten gespeichert wird) und der ARRIRAW T-Link, der mit einem XR-Modul nicht mehr nötig ist. Denken Sie außerdem an die Kosten für den Umbau.

Habe ich nach dem XR Modul Upgrade einen Sensor im 4:3 Modus?

Der Sensor der ALEXA Classic Kameras hat auch nach dem XR Modul-Upgrade das gleiche Seitenverhältnis. Wenn eine ALEXA Classic einen 16:9 Sensor hat, ist dieser nach dem XR Modul-Upgrade durch den ARRI Service immer noch im 16:9 Modus.

Verfüge ich nach dem XR Modul-Upgrade über zusätzliche Lizenzen?

Nein. Die ALEXA Classic Kameras behalten nach dem XR Modul-Upgrade die bereits installierten Lizenzen. Mit dem XR Modul-Upgrade kommen keine neuen Lizenzen hinzu. Sollten Sie also eine ALEXA Classic ohne Highspeed-Lizenz haben, hat sie nach dem XR Modul-Upgrade durch den ARRI Service weiterhin keine Highspeed-Lizenz.

2. ALLGEMEINES
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Kann ich eine ALEXA Classic so nachrüsten, dass sie den vollen Funktionsumfang einer ALEXA XT erhält?

Nein. Sie bekommen mit einzelnen Upgrades für die ALEXA Classic zwar Zugriff auf viele Funktionen der ALEXA XT, jedoch ist eine Aufzeichnung in ARRIRAW Open Gate nur mit den Sensoren möglich, die in ALEXA XTs integriert sind. Auch der LDS PL-Mount steht nicht als einzelnes Upgrade zur Verfügung. Darüber hinaus gibt es eine Reihe von Neuerungen an der ALEXA XT Elektronik, die zukünftige Funktionen ermöglichen sollen. Und schließlich: Wenn es die XT-Funktionen einfach als Upgrade geben würde, wäre das all denjenigen gegenüber unfair, die eine neue ALEXA XT gekauft haben.

Kann ich ein SxS-Modul an einer ALEXA XT verwenden?

Nein. Die ALEXA XT ist eine neue Kamera mit einer in Teilen neuartigen Elektronik, die das SxS-Modul nicht unterstützt. Das ist allerdings kein Problem, da die ALEXA XT eine neue linke Seite (XR-Modul) hat, an der man XR Capture Drives für die Aufzeichnung in ARRIRAW oder ProRes / DNxHD anschließen kann oder einen SxS-Adapter für SxS PRO oder SxS PRO+ Karten für die Aufzeichnung in ProRes oder DNxHD.

Haben die ALEXA Classic Kameras Funktionen, die die ALEXA XTs nicht haben?

Das sind die einzigen Funktionen, die die ALEXA Classic Kameras haben, die ALEXA XTs hingegen nicht:

  • Der ARRIRAW T-Link Ausgang an den REC OUT BNC-Anschlüssen. Dies ist bei ALEXA XT Kameras auch nicht mehr nötig (oder bei ALEXA Classic Kameras mit dem XR Modul-Upgrade), da sie ARRIRAW kameraintern und mit schnelleren fps-Raten aufzeichnen können.
  • Die duale Aufnahme: Dabei handelt es sich um die gleichzeitige Aufzeichnung der gleichen Daten auf zwei SxS PRO-Karten. Diese Funktion wurde nur selten von unseren Kunden verwendet.
  • Frame Grabs von ARRIRAW Bildern in der Kamera sind mit der ALEXA XT oder mit ALEXA Classic Kameras mit installiertem XR Modul-Upgrade nicht möglich. Allerdings können die meisten Softwareprogramme zum De-Bayering der ARRIRAW Bilder Frame Grabs erzeugen.
4:3 SENSORMODUS
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Welche Vorteile hat ein 4:3 Sensor?

Der ALEXA 4:3 Sensor ist viel größer als der aller anderen Digitalkameras. Dies bringt große Vorteile für Drehs mit anamorphotischen und sphärischen Objektiven mit sich.

Beim Drehen mit anamorphotischen Objektiven hat der große 4:3 Sensorbereich des ALEXA Sensors fast die gleiche physische Größe wie der Bereich auf 35 mm Film, der bei anamorphotischen Aufnahmen verwendet wird. Infolgedessen ist der Bildwinkel anamorphotischer Objektive der ALEXA derselbe wie bei Filmkameras. Alle, die bereits anamorphotische Filme gedreht haben, werden sich schnell mit dem Drehen anamorphotischer Aufnahmen mit der ALEXA vertraut machen. Darüber hinaus ist der verwendete Sensorbereich viel größer, als wenn Sie ihn einfach aus einem 16:9-Sensor ausschneiden würden. Das bedeutet: Die ALEXA kann viel mehr Licht auffangen, was zu einem geringeren Rauschen und einer besseren Bildqualität führt.

Aber auch bei Drehs mit sphärischen Objektiven gibt es einen großen Vorteil beim 4:3 Modus, da es Ihnen in Ihrem Bild oben und unten mehr Platz beschert. Diesen zusätzlichen Platz können Sie für Tracking-Marker für VFX verwenden, die Sie am oberen und unteren Bildrand einfügen können. Außerdem hilft Ihnen dieser zusätzliche Platz bei vielen Problemen in der Postproduktion: wenn oben im Bild Mikrofone oder unten im Bild Dollyschienen auftauchen oder wenn sich ein Schauspieler schnell auf und ab bewegt hat und die Kamera die Bewegungen nicht schnell genug nachvollzieht.

In der nachstehenden Grafik sehen Sie links den Film- bzw. Sensorbereich , der von Filmkameras (orange) und ALEXAs (blau) verwendet wird. Die Bereiche sind nahezu identisch. Der 1.95:1-Bereich ist der Bereich, der von einem anamorphotischen Objektiv genutzt wird. 2.39:1 ist das anamorphe Projektionsseitenverhältnis, das durch das Objektiv um den Faktor zwei gestaucht wird: 2,39 geteilt durch 2 = 1,195. Rechts sehen Sie eine deutlich kleinere Fläche, die von den anamorphotischen Objektiven an Kameras mit einem 16:9 Sensor verwendet werden.

Warum wird dann nicht alles im 4:3 Sensormodus gedreht?

Zwar ist der 4:3 Sensormodus für Drehs mit anamorphotischen Objektiven notwendig und eine große Hilfe für VFX beim Drehen mit sphärischen Objektiven, doch dieses Format enthält noch weitere Daten. So ist die maximale Bildfrequenz im 4:3 Modus geringer als im 16:9 Modus, und die im 4:3 Modus aufgezeichneten Dateien sind größer. Außerdem stehen zwei völlig unabhängige HD-SDI Ausgänge (REC OUT und SAT OUT) nur in 16:9 bei normaler Geschwindigkeit zur Verfügung (obwohl die SUP 10-Funktion "REC OUT = Clean MON OUT" bei vielen Aufzeichnungsformaten hilft). Hinzu kommt: 16:9 hat den größten Surround-Sichtbereich.

Warum kann die ALEXA ARRIRAW mit 96 fps, ProRes 4444 aber nur mit 48 fps aufzeichnen?

ProRes ist ein komprimiertes Datenformat, ARRIRAW ist unkomprimiert. Eine Kompression, vor allem bei der hohen Qualität, die ProRes bietet, benötigt einiges an Prozessorleistung. Daher ist ProRes 4:3 auf 48 fps beschränkt.

4. OPEN GATE SENSORMODUS
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Was ist Open Gate?



Open Gate gibt es nur bei ALEXA XT-Kameras. Ab dem Software Update-Paket SUP 9.0 sind die ALEXA XT, XT Plus und XT Studio Open Gate-fähig. Mit dem SUP 10 kommt auch für die ALEXA XT M Kameras der Open Gate-Modus dazu.

Im Open Gate Sensormodus wird die gesamte Sensorfläche (3414 x 2198 Photozellen) erfasst. Dieses Format eignet sich ideal für eine 4K-Wiedergabe, oder um in der Postproduktion mehr Auflösung zur Verfügung zu haben – für Repositionierung, Größenänderung, Drehung oder Stabilisierung. Open Gate gibt es nur in ARRIRAW. Surround-Ansichten sind im Open Gate-Modus nicht möglich, da wir hierbei bereits das gesamte Bildformat für das aufgezeichnete Bild verwenden. Das Bild erscheint im elektronischen Sucher und am Ausgang MON OUT im Pillar Box-Format.

Welche Objektive kann ich im Open Gate-Modus nutzen?

Durch den größeren Sensorbereich sind Objektive erforderlich, die einen Bildkreis von 33,5 mm abdecken können. Sie sollten selbstverständlich immer Ihre Objektive testen, bevor Sie sie im Open Gate-Modus nutzen. Unsere ersten Tests haben gezeigt, dass der Open Gate-Modus kompatibel ist mit:

 

  • den meisten sphärische Primes, die länger als 20 mm sind
  • sphärischen Zooms am hinteren Ende ihres Brennweitenbereichs
  • dem Alura Lightweight Zoom 15.5 - 45 /T2.8 von 17 mm bis 45 mm
  • dem ARRI Ultra Wide Zoom UWZ 9.5 - 18 in allen Brennweiten. Dieses eignet sich ideal für alle Open Gate-Weitwinkelaufnahmen.
Wie erstelle ich benutzerdefinierte Frame Lines für Open Gate?

Ab der Version AFLC-3 unterstützt der ARRI Frame Line Composer (im Internet) alle Sensor-Modi, somit auch Open Gate.

Woher bekomme ich eine Mattscheibe für Open Gate-Drehs mit der ALEXA Studio / XT Studio?

Die maßgefertigten Mattscheiben und Frameglow-Masken können über den Ground Glass Composer im Internet bestellt werden.

Kann ich beim Open-Gate-Modus den optischen Sucher der ALEXA Studio / XT Studio nutzen?

Ja, aber beachten Sie, dass der optische Sucher der ALEXA Studio und der ALEXA XT Studio nicht die gesamte Breite des Open Gate-Bildes anzeigen kann. Wir empfehlen, MON OUT als Referenz zu nutzen oder EVF-1 für ein exaktes Framing.

 

 

Kann ich mit Open Gate auch Audio aufzeichnen?

Nein. Da wir die gesamte Prozessorleistung für die Open Gate-Bilddaten benötigen, sind Audioaufnahmen im Open Gate-Modus nicht möglich.

5. XR MODUL / XR CAPTURE DRIVE
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Welche Datenrate haben die XR Capture Drives?

Die XR Capture Drives (mit goldenem Ring) haben eine geprüfte Datenrate von mehr als 860 Megabytes pro Sekunde. Das sind 6.880 Megabit bzw. 6,7 Gigabit pro Sekunde! Wir sind überzeugt, dass dies die schnellsten Laufwerke sind, die auf dem Markt erhältlich sind – und damit machen wir das unkomprimierte ARRIRAW mit 120 Bildern pro Sekunde möglich.

Wie kann ich die XR Capture Drives formatieren?

Die XR Capture Drives können in der Kamera oder über die Capture Drive Docks formatiert werden.

Welches Datenformat haben die XR Capture Drives?

Abhängig vom Aufnahmeformat des XR Moduls, also ARRIRAW oder ProRes / DNxHD, wird ein XR Capture Drive mit einem von zwei möglichen Dateisystemen formatiert:

 

  • Ist die Kamera auf die Aufzeichnung in unkomprimiertem ARRIRAW eingestellt, wird der XR Capture Drive als ein Codex-Datenträger mit 455 GB Speicherplatz initialisiert. Damit können 47 Minuten im 16:9 ARRIRAW Format bei 24 fps oder 9 Minuten im 16:9 ARRIRAW Format mit 120 fps aufgezeichnet werden. Auch die Nutzung des Codex Virtual File System (VFS) ist dabei möglich.
  • Wird die Kamera auf die Aufzeichnung in ProRes 2 K, ProRes HD oder DNxHD eingestellt, wird der XR Capture Drive als UDF Datenträger initialisiert, der einen Speicherplatz von 229 GB bietet (der Grund für den geringeren Speicherplatz ist, dass derzeit nur eine SSD im XR Capture Drive für die Aufzeichnung in diesem Modus genutzt wird). Dies entspricht mehr als 100 Minuten ProRes 4444 in 16: 9 / 2K oder drei Stunden ProRes 422 HQ bei 24 fps. Mit dem UDF-Dateisystem auf XR Capture Drives und auf SxS PRO-Karten bleibt die Kompatibilität zu den etablierten ALEXA ProRes / DNxHD Workflows erhalten. Somit ist nur wenig bis gar keine Zeit erforderlich, um bestehende Arbeitsabläufe auf die XR Capture Drives anzupassen. Wie auch bei SxS PRO-Karten,kann man auf Clips auf einem XR Capture Drive in ProRes 2K, ProRes HD oder DNxHD direkt zugreifen, ohne ein VFS zu verwenden (allerdings muss man dann auch auf die die Vorteile eines VFS verzichten). Die Dateinamen und die Verzeichnisstruktur, die auf den Laufwerken oder den Karten erstellt werden, sind gleich beim SxS-Modul und dem XR-Modul.
Was ist das Codex Virtual File System (VFS)?

Wird ein Capture Drive mit ARRIRAW Material auf einem Computer geladen, verhält er sich wie eine normale externe Festplatte. Im Verborgenen arbeitet allerdings noch das Codex Virtual File System (VFS). Die VFS können zum Beispiel fertig bearbeitbare DPX-Dateien, MXF / DNxHD bzw. QuickTime / ProRes Proxys neben den Original .ari Dateien auf dem Codex Datenträger aufzeigen. Abgesehen von den aufgezeichneten Daten auf der Festplatte sind keine dieser zusätzlichen Dateien tatsächlich vorhanden. Nur wenn diese Dateien erforderlich werden, werden sie auf Anforderung generiert. Daher der Begriff "virtuell". Die Dateiformate, Dateinamen und Verzeichnisstrukturen, die von einem VFS aufgezeigt werden, sind vollständig über die Codex Plattform-Software konfigurierbar. Dadurch wird das VFS zu einem sehr flexiblen Werkzeug, das das Material bereitstellt, das sie verlangen – wann immer Sie es verlangen. Dadurch wird redundante Verarbeitung vermieden, und es wird auch nicht zu viel Speicherplatz auf ihren Laufwerken beansprucht.

Bitte beachten Sie, dass das Capture Drive Dock (USB-3, keine VFS-Lizenz) ohne die vollen VFS-Funktionen ausgeliefert wird, um den Kaufpreis niedrig zu halten. Diese können aber durch eine Lizenz von Codex hinzugefügt werden. Capture Drive Dock (USB-3), Capture Drive Dock (Thunderbolt), Capture Drive Dock (SAS) und Vault enthalten alle VFS-Funktionen.

Kann ich die XR Capture Drives im Codex Dock oder im Vault verwenden

Ja, die XR Capture-Drives sind kompatibel mit

 

  • ALEXA XT Kameras
  • ALEXA Classic Kameras mit XR Modul Upgrade
  • Codex Onboard S Recordern
  • Capture Drive Dock (USB-3, keine VFS-Lizenz, früher genannt: "Single Dock USB")
  • Capture Drive Dock (USB-3)
  • Capture Drive Dock (Thunderbolt)
  • Capture Drive Dock (SAS) (früher genannt: "Dual Dock")
  • Codex Vault S
  • Codex Vault 2
Kann ich die Onboard S (OBS) Capture Drives (CDX-7720) im XR Modul verwenden?

ARRI hat die OBS Capture Drives für den Einsatz in ALEXA XT Kameras oder ALEXA Classic Kameras mit dem XR Modul-Upgrade nicht geprüft, aber sie wurden von Codex getestet. Bitte beachten Sie, dass die OBS Capture Drives keine hohen Geschwindigkeiten unterstützen (wie ARRIRAW mit 120 fps beispielsweise), wie es die XR Capture Drives vermögen.

Kann ich den SxS-Adapter in den Capture Drive Docks oder im Vault verwenden?

Nein. Der SxS-Adapter funktioniert nur in der Kamera. Ihn mit den Docks kompatibel zu gestalten, hätte ihn teurer gemacht. Und es existieren andere, erschwinglichere SxS-Download-Lösungen. Nicht zuletzt können im Vault SxS-Karten eingesteckt werden.

Ist die ALEXA wegen des XR-Moduls größer?

Das XR-Modul macht die ALEXA nur um 8 mm breiter. Auf den untenstehenden Bildern ist links die Kamera mit XR Modul und rechts die Kamera mit SxS Modul zu sehen.

Wie viel Energie benötigt das XR Modul?

Wenn sie 24 fps aufnimmt, braucht eine ALEXA mit installiertem XR Modul 6 Watt mehr als die gleiche Kamera mit SxS-Modul. 

Was passiert, wenn ich die Klappe des XR-Moduls öffne und während der Aufzeichnung den XR Capture Drive herausnehme?

Wird die Klappe des XR-Moduls während der Aufzeichnung geöffnet, passiert nichts. Die Kamera zeichnet weiter auf. Genau wie bei der Aufzeichnung von ProRes auf SxS PRO Karten haben wir darauf geachtet, dass die aufgenommene Datei nicht beschädigt wird, wenn das Laufwerk während der Aufzeichnung entnommen wird. Dennoch ist es möglich, dass die letzten fünf Sekunden nicht aufgezeichnet werden.

Wenn sie 24 fps aufnimmt, braucht eine ALEXA mit installiertem XR Modul 6 Watt mehr als die gleiche Kamera mit SxS-Modul.

Lachen Sie nicht: Da wir genau wissen, was am Set alles passieren kann, haben wir auch diese Möglichkeit geprüft. Wenn der Klappenmechanismus nicht funktioniert oder Sie versehentlich die Klappe des XR-Moduls abgerissen haben (vielleicht bei einer Dolly-Rückwärtsfahrt durch eine Tür bei geöffneter Modulklappe), können Sie weiterhin aufnehmen. Sollten Sie in solch einem Fall ein XR Capture Drive einsetzen wollen, schieben Sie ihn in das XR-Modul. Drücken Sie dann drei Sekunden lang auf die runde Taste des Drives. Damit wird der Drive richtig eingehängt, ein Vorgang, der normalerweise durch das Schließen der Klappe ausgelöst worden wäre. Um das Laufwerk wieder herauszunehmen, drücken Sie wieder auf die runde Taste (ein kurzer Knopfdruck genügt).

6. INTERNES FILTERMODUL IFM-1
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Aus welchen Komponenten besteht das interne Filter-Modul?

 

Werden die ALEXA XT Kameras bereits mit FSND Filtern ausgeliefert?

Nein. Die ALEXA XT Kameras (mit Ausnahme der ALEXA XT Studio) werden zwar mit dem internen Filtermodul (IFM) mit vorinstalliertem Filterhalter ausgeliefert, aber ohne den notwendigen Zwischenring und die FSND-Filter (Full Spectrum Neutral Density). Die Filter müssen separat erworben werden. Sie sind einzeln sowie in einem Standard- oder Komplettset erhältlich. In den Sets ist der Zwischenring bereits enthalten. Wenn Sie die Filter einzeln kaufen, müssen Sie zusätzlich einen Zwischenring erwerben.

Kann ich das IFM-1 an allen ALEXA Kameras verwenden?

An allen außer der ALEXA Studio und ALEXA XT Studio. Diese Kameras haben ihr eigenes, motorisiertes ND-Filtersystem, deshalb sind sie mit dem IFM 1 System nicht kompatibel.

Kann ich den FSND-Filter am motorisierten ND-Filterschieber der ALEXA Studio anbringen?

Nein. Für die ALEXA Studio und die ALEXA XT Studio sind spezielle, hauchdünne ND-Filter nötig. Daher können die FSND-Filter nicht angebracht werden.

Stellen die FSND-Filter ein Verschmutzungsrisiko dar?

Nein, ganz im Gegenteil. Objektive werden viel häufiger getauscht als ein ND-Filter. Sobald ein FSND-Filter an der Kamera angebracht wurde, schützt er den Sensor bei jedem Objektivwechsel. Die FSND-Filter sind außerdem relativ weit vom Sensor entfernt. Sollten tatsächlich winzige Verschmutzungen am Filter haften, werden sie bei den am häufigsten verwendeten T-Stops im Bild nicht sichtbar.

 

Wird es die FSND-Filter auch als Außenfilter und in anderen Größen geben?

Nein. Dies ist derzeit nicht geplant, da der Trend mehr in Richtung ND-Filter innerhalb der Kameras zu gehen scheint.

Sind die Filter des ARRI IFM-1 mit dem Clairmont-System kompatibel?

Nein. Das Clairmont-System verwendet Magnete im Filterhalter der Objektivfassung, und das ARRI-System hat Magnete in jedem Filterrahmen.

Gibt es andere Filtertypen für das IFM-1?

Nein. Derzeit gibt es nur die acht FSND-Filter und einen Clear-Filter.

Warum sind die FSND-Filter nicht motorisiert?

Das haben wir tatsächlich ausprobiert, nur hätte der umgesetzte Mechanismus an der Vorderseite der ALEXA die Kamera wesentlich größer, schwerer und teurer gemacht. Wir haben die Zeichnungen einigen Verleihfirmen gezeigt. Alle waren sich einig, dass diese Lösung das zusätzliche Gewicht, die Größe und den Preis nicht rechtfertigen würde.

Warum kann ich den neuen Filter nicht seitlich in die ALEXA schieben?

Wir haben einen Schiebemechanismus getestet, aber es gab ein paar mechanische Probleme, durch die Verschmutzung zum ernsthaften Problem geworden wäre. Das Einschubfach hätte Schmutz aller Art ermöglicht und ihn auf dem Sensor verteilt. Außerdem wäre der Filter damit näher an den Sensor gerückt, womit der Schmutz auch im Bild sichbart geworden wäre.

7. LDS PL MOUNT AUF ALLEN ALEXA XT KAMERAS
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Was ist das ARRI Lens Data System (LDS)?

Das ARRI Lens Data System (LDS) sammelt Objektivinfos, gibt diese sofort weiter, und die ALEXA kann sie als Metadaten aufzeichnen.

 

Objektivdaten können auf drei Arten erfasst werden: Erstens schickt ein ARRI LDS-Objektiv Objektinfos und die Position der Objektivringe automatisch an die Kamera oder die UMC-3A. Es gibt 41 verschiedene ARRI Objektive mit integrierten LDS-Encodern. Hierzu gehören Master Anamorphics, Master Primes, Master Makro 100, LDS Ultra Primes, Master Zoom 16,5 – 110 und Alura Lightweight Zooms. Zweitens wird das Lens Data System auch vom Cooke/i-System unterstützt, womit die ALEXA zwei Systeme auslesen und noch mehr Objektive nutzen kann. Und drittens: Solange ein ARRI-Objektivmotor mit dem Objektiv verbunden ist, können Sie das Objektivprofil in der Kamera abrufen und alle LDS-Funktionen einschließlich der Metadaten abfragen. Diese dritte Option heißt Lens Data Archiv (LDA).

 

Sobald die Objektivinfos gesammelt wurden, stellt die Kamera (oder die UMC-3A) diese Informationen sofort den ARRI Kameras und dem entsprechenden Zubehör zur Verfügung. Somit kann die ALEXA Objektivinfos auf ihrem Display anzeigen und numerische Objektivinfos im elektronischen Sucher oder MON OUT Video-Ausgang einfügen. Daher kann die WCU-3 Objektivinfos als Zahlen anzeigen, und die WCU-4 und LDD-FP bieten eine einfach zu nutzende grafische Anzeige, auf der die Objektivringe nachgestellt sind.

 

Aber die ALEXA leistet noch mehr: Die Informationen werden als Datenstream in Echtzeit am HD-SDI Ausgang (sowohl als Raw Encoder-Werte als auch als interpretierte Daten) ausgegeben. Das wurde bereits bei On Board-Monitoren von Transvideo verwendet, die die Objektivdaten anzeigen können, sowie von Lightcraft, die diese Echtzeit-Objektivinfos für die Arbeit an virtuellen Sets verwenden.

 

Darüber hinaus werden all diese Objektiv-Metadaten von der ALEXA in ARRIRAW, ProRes und DNxHD aufgenommen – bei allen Bildfrequenzen.

Was ist der Vorteil des ARRI Lens Data System (LDS)?

Das LDS bietet zwei große Vorteile: am Set und in der Postproduktion.

 

Am Set ist durch das ARRI Lens Data System ein schnelleres und reibungsloseres Arbeiten möglich, da jeder sehen kann, welches Objektiv mit welchen Einstellungen verwendet wird. Das Schärfeziehen wird für den Kameraassistenten erleichtert, indem er die Infos in der LDS-Anzeige der WCU-4 sieht und indem er Hilfmittel nutzt: eine grafische Anzeige der verfügbaren Schärfentiefe, Infos über die hyperfokale Entfernung und Fokuspunkte: Der Assistent muss noch nicht einmal auf den Bildschirm schauen, um zu wissen, wann der Fokuspunkt erreicht ist, denn diese können nicht nur leicht eingestellt werden, sondern vibrieren auch, wenn sie erreicht sind,Die Aufzeichnung des LDS Daten vom MON-OUT-Signal hilft bei der Continuity.

 

In der Postproduktion können diese Daten dann mit Hilfe unserer MetaExtract Software für ProRes oder der ARRIRAW Konverter-Software für ARRIRAW extrahiert werden. Mit diesen Daten geht das Compositing sehr viel schneller. Vor kurzem wurden hiermit mehrere Auto-Werbespots produziert – die Postproduktion hat das erheblich beschleunigt. Die LSD-Daten haben auch eine Reihe von Spielfilmen und TV-Serien verwendet, bei denen visuelle Effekten eine große Rolle spielen.

Welche Objektive unterstützen das Lens Data System?

Es gibt 41 Objektivmodelle von ARRI, die das Lens Data System (LDS) unterstützen.

 

  • ARR / Zeiss Master Anamorphics
  • ARRI / Zeiss Master Primes
  • ARRI / Zeiss Master Macro 100
  • ARRI / Zeiss LDS Ultra Primes
  • ARRI / Zeiss Master Zoom 16.5 - 110
  • ARRI / Fujinon Alura Lightweight Zooms

Außerdem unterstützen ALEXA XT Kameras das Cooke / i Protokoll. Objektive, die das LDS nicht unterstützen, können angepasst werden, indem Objektivprofile in der Kamera gespeichert werden und ein ARRI-Objektivmotor verwendet wird. Dieser Speicher wird "Lens Data Archive" genannt und bietet alle Funktionen des LDS.

8. SUCHERHALTERUNG VMB-3
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Kann ich die VMB-3 an allen ALEXA Kameras verwenden?

Ja, die VMB-3 ist kompatibel mit den ALEXA Classic Kameras.

 

Warum befindet sich an meiner VMB-3 Sucherhalterung nur ein Abschlussstück?

Das Abschlussstück der VMB-3 soll verhindern, dass der Schlitten von den beiden 15-mm-Rods abfällt, wenn er zu weit nach vorne geschoben wird. Hierfür ist nur eine Endkappe erforderlich, deshalb ist die VMB-3 auch nur mit einer ausgestattet.




Ist die Viewfinder Extension Bracket VEB-3 mit der VMB-1, VMB-2 und VMB-3 kompatibel?

Ja, die VEB-3 kann an all diesen Sucherhalterungen verwendet werden. Allerdings funktioniert die Sicherheitsfangvorrichtung, die verhindert, dass die VEB aus der VMB herausrutscht, nur bei der Benutzung einer VEB-3 mit einer VMB-3.

 

9. EXTREM GERÄUSCHARMER ALEXA XT LÜFTER
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Gab es mit dem ursprünglichen ALEXA Lüfter ein Problem?

Nein, aber wir haben trotzdem einen neuen, noch leiseren Lüfter entwickelt, denn wir dachten: Eine Kamera kann nie leise genug sein. Fragen Sie mal Ihren Tonmann.

Woran erkenne ich, ob meine ALEXA Classic bereits den neuen Lüfter hat?

Auf dem neuen Lüfter ist oben in der Mitte des Abstandspolsters ein orangefarbener Punkt. Wenn Sie diesen sehen, haben Sie den neuen, besonders geräuscharmen Lüfter.