Häufig gestellte Fragen zur ALEXA Familie

Herzlich willkommen! Hier erhalten Sie Antworten auf häufig gestellte Fragen (FAQ) zur ALEXA Familie (Stand 1. Juni 2015).
In diesen FAQ werden allgemeine Themen rund um das ganze Sortiment der ALEXA Kameras aufgegriffen, insbesondere zur ALEXA, ALEXA Plus, ALEXA Plus 4:3, ALEXA M und ALEXA Studio mit dem Software Update-Paket 11. Auch Themen rund um die ALEXA XT / XR / SXT / SXR werden hier behandelt. Weitere Informationen über die ALEXA XT und das Update des XR-Moduls finden Sie in den FAQ zur ALEXA XT / XR. Weitere Infos zur ALEXA SXT und SXR finden Sie in den FAQ zur SXT und SXR. Die Anweisungen erfolgen stets aus der Sicht des Kameranutzers. Diese FAQ ersetzen alle früheren Versionen. Um Wiederholungen zu vermeiden, haben wir hier die Inhalte der ALEXA Webseiten oder die im Handbuch enthaltenen Informationen weggelassen.
Weitere FAQ finden Sie hier:

Häufig gestellte Fragen zur ALEXA SXT / SXR
Häufig gestellte Fragen zur ALEXA XT / XR
Häufig gestellte Fragen zu Visual Effects
Häufig gestellte Fragen zu ARRIRAW



1. ALLGEMEINES
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Wie mache ich mich am besten mit der ALEXA vertraut?

Es gibt ein paar Schritte, die Sie daheim gemütlich durcharbeiten können. 

 

  • 1. Lesen Sie die ALEXA Webseiten. Hier haben wir im Laufe der Jahre nützliche Informationen rund um die ALEXA für Sie zusammengestellt.

  • 2. Lesen Sie diese FAQ. Hier finden Sie viele wichtige Fragen, die uns Filmemacher gestellt haben.

  • 3. Jede Menge praktische Informationen, die Ihnen am Set helfen, finden Sie im ALEXA Pocket Guide.

  • 4. Um sich mit dem Bedienfeld der ALEXA vertraut zu machen, empfehlen wir Ihnen, den ALEXA Kamerasimulator auszuprobieren. 



  • 5. In den ARRI Tech Talk-Videos finden Sie kurze Erklärungen zu Themen rund um die ALEXA.

  • 6. Lesen Sie das ALEXA Handbuch.

 

Natürlich wäre es am besten, wenn Sie sich direkt bei Ihrem ALEXA Verleiher eine Kamera geben lassen, um sie auszuprobieren, am besten bei Probeaufnahmen.

Welche Online-Tools bieten Sie zur ALEXA an?

Wir haben eine Reihe von Online-Tools für Sie entwickelt, um die Arbeit mit der ALEXA einfacher und effektiver zu gestalten.


ALEXA Frameline Composer (AFLC)
Mit dem ALEXA Frameline Composer erstellen Sie online Ihre eigenen Frameline-Dateien. Laden Sie sie anschließend auf Ihren Computer und kopieren Sie sie auf die ALEXA SD-Karte. Anschließend stecken Sie die SD-Karte in die ALEXA, um Ihre benutzerdefinierten Framelines im Sucher oder an den MON OUT HD-SDI Ausgängen anzuzeigen. Mit dem AFLC können Framelines für die Sensormodi 16:9, 4:3 Full, 4:3 Cropped und Open Gate erstellt werden. In einer Datei können bis zu drei Framelines abgespeichert werden, um sie gleichzeitig von der Kamera anzeigen zu lassen. Darüber hinaus bietet der AFLC ganz praktisch eine Reihe von vordefinierten Framelines für alle Aufnahmeformate. 

 




ARRI Lens Illumination Guide (LIG)
Der ARRI Lens Illumination Guide (LIG) ist ein interaktiver Leitfaden, der veranschaulicht, wie unterschiedliche Objektive die verschiedenen Sensorformate und gewünschten Seitenverhältnisse der ARRI ALEXA und AMIRA Kameras ausleuchten. Jeder Objektivtyp ist so konzipiert, dass er einen bestimmten Bildkreis abdeckt – und zwar nach den Qualitätskriterien des Herstellers, inklusive der Ausleuchtung. Die Objektive zeigen zwar auch außerhalb dieses Kreises ein Bild, aber dessen Qualität ist nicht garantiert. Noch weiter jenseits des Bildkreises entsteht ab einem bestimmten Punkt eine schwarze Fläche. Dieser Punkt definiert den Illuminationskreis. Dessen Größe lässt sich anhand des Objektivtyps, der Brennweite, der Fokus- und Blendeneinstellung berechnen. All diese Parameter können im LIG festgelegt werden.




ALEXA Camera Simulator (Kamerasimulator)

Der ALEXA Camera Simulator (Kamerasimulator) hilft Ihnen, sich mit dem Bedienfeld der ALEXA vertraut zu machen.

 

LUT Generator
Um am Set Log C-Bilder ansehen und diese in der Postproduktion bearbeiten zu können, werden Lookup-Tabellen (LUTs) verwendet. Diese können mit Hilfe unseres Online LUT-Generators erzeugt werden.

Log C-Bilder bieten die größte Flexibilität in der Postproduktion. Würde man sie allerdings auf einem normalen Monitor ansehen, würde jeder Regisseur ausflippen: Die Bilder sehen ausgewaschen und entsättigt aus. Eine LUT wandelt das digitale Signal in ein farbkorrektes Videosignal für Monitore um. LUTs werden in Kombination mit Log C-Bildern in der Regel für Folgendes verwendet: um Previews von Log C-Bildern am Set zu erzeugen, um Log C-Bilder für die Dailies zu konvertieren, um Log C-Bilder im Anzeigepfad für die Farbkorrektur zu konvertieren und nicht zuletzt um Log C-Daten für VFX-Workflows verlustfrei in lineare Daten umzuwandeln.

 

Mit dem ARRI Online LUT Generator können Sie mehr als zwanzig verschiedene Zielformate für eine breite Palette von Software- und Hardware-Systemen erstellen. Diese LUTs lassen sich in vier Gruppen unterteilen: On Set-LUTs, LUTs für Dailies, LUTs für die Postproduktion und LUTs für die erweiterte Postproduktion. Da sich spezielle Anforderungen je nach Projekt unterscheiden und LUT-Formate von Drittanbietern sich ändern können, empfehlen wir Ihnen, diese LUTs vor Produktionsbeginn zu testen.

 

Bitte beachten Sie, dass der ARRI Online LUT Generator nicht für die Erstellung von ARRI Look Files entwickelt wurde, sondern für Lookup-Tabellen von Drittanbietern.

 

Können die ALEXA oder ALEXA Plus mit einem Update zur ALEXA Studio umgerüstet werden?

Nein. Die ALEXA Studio hat ein anderes Kameragehäuse und eine andere Elektronik. Außerdem unterscheidet sich die Überprüfung und Kalibrierung des 4:3-Sensors. Da ein Update der ALEXA oder ALEXA Plus extrem teuer wäre, bieten wir diese Option nicht an. 

Kann ich eine ALEXA mit einem 16:9 Sensor via Update zu einer ALEXA mit 4:3 oder Open Gate Sensor umrüsten?

Nein. Für alle drei Sensortypen, 16:9, 4:3 und Open Gate, ist eine eigene Elektronik, Überprüfung und Kalibrierung erforderlich. Da ein Update mit einem anderen Sensor extrem teuer wäre, bieten wir diese Option nicht an. 

Welche Lizenzen sind bei welcher ALEXA inklusive?



Lizenzen, die nicht enthalten sind, können im Online License Store gekauft werden.


Hinweis:
DNxHD wird von den ALEXA SXT und SXR Kameras nicht unterstützt. Daher kann hierfür keine Lizenz verwendet werden.

Wie kann mit einer ALEXA 4K-Material produzieren?

Je nach ALEXA Modell gibt es verschiedene Wege für die Erstellung von 4K-Material. Bitte beachten Sie, dass wir zwischen dem 4K DCI-Format (4096 x 2160) für die Verwendung in Kinos und dem 4K UHD-Format (3840 x 2160) für UHD TV-Material unterscheiden.

ALEXA Classic Kameras (EV, Plus, Plus 4:3, M, Studio)
Mit einer ALEXA Classic können Sie im Format 16:9 ARRIRAW (2.8 K) drehen und in der Postproduktion ein Upsampling auf 4K Cine oder 4K UHD durchführen. Diese Methode hat sich bei zahlreichen Spielfilmen erfolgreich bewährt. Beispielsweise bei Skyfall, der sogar in IMAX-Kinos gezeigt wurde, oder bei Avengers, X-Men und vielen anderen Filmen. Der Name ALEXA steht für einen herausragenden und unübertroffenen Belichtungsspielraum, saubere Highlights mit erweitertem Umfang, ein geringes Grundrauschen, eine hohe Lichtempfindlichkeit, eine großartige Farbtrennung und natürliche Hauttöne. Die Bilder dieser Kamera sind gestochen scharf und einfach eine Klasse für sich. Und sie sind auch bestens zum Upsampling geeignet!

ALEXA XT Kameras (XT, XT Plus, XT M, XT Studio)
Mit ALEXA XT Kameras können Sie natürlich auch im 16:9 ARRIRAW Format (2.8K) drehen und ein Upsampling in der Postproduktion durchführen. Allerdings bietet die XT Kamera noch zwei weitere Optionen:

1. Drehs im Open Gate ARRIRAW Format (3.4K) mit anschließendem Upsampling in der Postproduktion. Auf diese Weise entstehen aktuell eine Reihe von High End-Spielfilmen in 4K DCI. Bitte beachten Sie, dass ALEXA Classic Kameras mit XR-Modul-Upgrade Open Gate nicht unterstützen.

2. Drehs in 16:9 ProRes (3.2K) mit anschließendem Upsampling in der Postproduktion. Dieses Format empfehlen wir für TV-Serien, die in 4K UHD ausgestrahlt werden sollen, da die Datenrate (unter der Annahme, dass ProRes 4444 wie üblich mit ProRes 3.2K verwendet wird) niedriger ist als bei ARRIRAW und preislich günstigere Speichermedien (SxS PRO, SxS PRO+ oder CFast 2.0) verwendet werden können. Das Drehen im Format ProRes 3.2K und das abschließende Upsampling in der Postproduktion hat einen großen Vorteil: Sie müssen nicht die volle Datenlast der 4K-Bilder vom Set durch alle Schritte der Postproduktion schleusen. Es sorgt also für einen effizienteren Workflow in der Postproduktion. ALEXA Classic Kameras mit XR Modul-Upgrade unterstützen das Format ProRes 3.2K. Für ProRes 3.2K ist das ALEXA Classic / XT Software-Update-Paket (SUP) 11.0 oder höher erforderlich.

ALEXA SXT / SXR Kameras (SXT / SXR, SXT / SXR Plus, SXT / SXR Studio)
ALEXA SXT / SXR Kameras bieten die gleichen Optionen wie ALEXA XT Kameras. Da sie allerdings über die ALEXA 65 Elektronik mit mehr Power verfügen, bieten diese Kameras noch zwei weitere Optionen:

1. Aufzeichnung in 16:9 ProRes 4K UHD direkt in der Kamera. Das 3.2K (3200 x 1800) des Sensors wird in der Kamera um den Faktor 1,2 hochgerechnet, so dass in ProRes 4K UHD (3840 x 2160) aufgezeichnet wird

2. Aufzeichnung in Open-Gate-ProRes 4K Cine direkt in der Kamera. Das Open Gate 3.4K (3414 x 2198) des Sensors wird in der Kamera um den Faktor 1,2 hochgerechnet, so dass in ProRes 4K Cine (4096 x 2636) aufgezeichnet wird. De facto ist das ein größeres Bild, als es das 4K DCI Distributionsformat erfordert (4096 x 2160). Also ist genug Platz vorhanden, um das Bild weiter oben oder unten zu positionieren, falls ein Mikrofon oben oder ein Dolly Track unten im Bild einen unerwünschten Auftritt hat.

Bitte beachten Sie, dass die AMIRA und die ALEXA Mini zwar die kamerainterne Aufzeichnung in 4K UHD unterstützen, aber nur die ALEXA SXT / SXR Kameras eine kamerainterne Aufzeichnung in 4K Cine bieten.

Ist die ALEXA die richtige Kamera für Spezialeffekte?

Ja. Der extrem weite Belichtungsspielraum, das niedrige Grundrauschen und die saubere Farbtrennung der ALEXA sind extrem wichtig für gute Ergebnisse im Compositing. Das können zahlreiche VFX Supervisors bestätigen, unter anderem Rob Legato, der mit dem Film "Hugo Cabret" einen Oscar für die besten visuellen Effekte gewann. Ein weiteres Testimonial eines VFX Supervisors eines Blockbuster-Hollywoodfilms finden Sie unter ARRINEWS in der Seitenleiste. Klicken Sie auf den Artikel zu "Avengers Assemble", oder lesen Sie ihn gleich hier.

2. ALEXA UND OBJEKTIVE
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Welche Objektive kann ich an einer ALEXA verwenden?

Alle modernen PL Mount-Objektive im 35 mm-Format können an allen ALEXA Kameras verwendet werden. Eine Ausnahme sind die Optimo DP-Zooms, die mit der ALEXA Studio und der ALEXA XT Studio nicht kompatibel sind.

Kann ich an der ALEXA anamorphotische Objektive nutzen?

Ja. Sie können an ALEXA Kameras sowohl die klassischen anamorphotischen Objektive mit dem Verzerrungsfaktor 2 (wie die ARRI Master Anamorphic Lenses) als auch die anamorphotischen Objektive mit dem Verzerrungsfaktor 1,3 verwenden.

Am effektivsten nutzt man die anamorphotischen Objektive mit dem Verzerrungsfaktor 2, wenn der ALEXA 4:3 Sensor die gleiche Größe und Form wie das Frame eines Super 35 mm-Films hat. Ein 4:3 Sensor ist entscheidend für den einzigartigen, cinematischen Breitbild-Look, dessen Ursprung in den Cinemascope-Filmen der 1950er Jahre zu finden ist. Dieser Look wurde von Kameraleuten, Regisseuren und vom Publikum über viele Jahre gleichermaßen geschätzt.

In der Grafik unten sehen Sie links den Filmsensor-Bereich, der von Filmkameras (orange) und den ALEXAs (blau) verwendet wird. Die Bereiche sind nahezu identisch. Der 1,95:1-Bereich ist der Bereich, der von einem anamorphotischen Objektiv genutzt wird. 2,39:1 ist das anamorphotische Projektionsseitenverhältnis, und das Objektiv staucht das Bild um den Faktor zwei: 2,39 geteilt durch 2 = 1,195. Rechts sehen Sie einen deutlich kleineren Bereich, der von den anamorphotischen Objektiven an Kameras mit einem Sensor im 16:9 Format verwendet wird.


Treten bei der ALEXA Schattierungsfehler auf?

Nein. Eine solche Schattierung (oder "Shading" / "Portholing") entsteht nur bei der Benutzung eines Objektivs, dessen Lichteinfall in einem weiten Winkel zur optischen Achse steht. Ein Teil dieser Lichtstrahlen wird dann durch Verwendung einer Mikrolinse zurückgehalten oder erreicht nicht exakt die Fläche, auf der sich jeder einzelne Pixel befindet.

Die ALEXA hat relativ große Photosites, und Schattierungen ("shading" oder "portholing") sind bei großen Photozellen viel geringer ausgebildet als bei kleineren. Außerdem haben wir die Master Anamorphics, Master Primes, Ultra Primes und die Alura Zooms getestet und festgestellt, dass die Lichtstrahlen keinen steilen Winkel aufweisen (sie sind vom Aufbau her annähernd telezentrisch), was Schattierungen auf dem ALEXA Sensor erzeugen würde.

3. BELICHTUNG UND FILTER
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Ändert sich bei der ALEXA der Belichtungsspielraum mit unterschiedlichen Einstellungen des Belichtungsindex (EI)?

Nein, das ist nicht der Fall. Die meisten Digitalkameras haben bei einer spezifischen EI-Einstellung den größten Belichtungsspielraum (häufig als "Sweet Spot" bezeichnet). Wird ein Belichtungsindex ausgewählt, der höher oder niedriger ist als die optimale Einstellung, führt dies manchmal zu einem überraschend großen Verlust an Belichtungsspielraum. Die ALEXA ist insofern einzigartig, als ihr Belichtungsspielraum von mehr als 14 Blendenstufen (gemessen mit dem Messprotokoll ARRI Dynamic Range Test Chart, DRTC) von EI 160 bis EI 3200 konstant bleibt.

Was passiert, wenn ich die Einstellung des Belichtungsindex (EI) an der ALEXA verstelle?

Zwar ist die ALEXA mit einem Belichtungsspielraum von mehr als 14 Blendenstufen (gemessen mit dem Messprotokoll ARRI Dynamic Range Test Chart, DRTC) und ihrer einzigartigen Aufbereitung der Highlights dem Film sehr nahe, doch es gibt einen wesentlichen Unterschied zwischen Film- und Digitalkameras: Bei Digitalkameras wird durch die Veränderung des EI festgelegt, wie viele Blendenstufen ober- und unterhalb von 18 Prozent Grau verfügbar sind ¬– denn mit jedem EI-Schritt verschiebt sich die Position von 18 Prozent Grau. 



Zur Vereinfachung wird der Belichtungsindex der ALEXA von uns folgendermaßen beschrieben:

 



Die Werte zum Belichtungsindex beziehen sich auf die Anzahl der Blendenstufen ober- und unterhalb von Grau bei 18 Prozent . Diese Werte gelten für Log C. Rec 709 und DCI P3 haben 0,5 Blendenstufen weniger im unteren Bereich bei EI 160, 0,4 Blendenstufen weniger im unteren Bereich des EI 200 und 0,2 Blendenstufen weniger im unteren Bereich bei EI 400. Ansonsten sind sie gleich.

Wie wirkt sich der Spiegelverschluss der ALEXA Studio auf die Belichtung aus?

Eine ausführliche Beschreibung der Funktionsweise des elektronischen Verschlusses und des Spiegelverschlusses und allem, was Kameraleute dazu wissen müssen, sowie praktische Tipps zur Verwendung beider Verschluss-Modi bei der ALEXA Studio finden Sie im Informationsblatt "ALEXA Studio – elektronischer Verschluss und Spiegelverschluss" im Downloadbereich der ARRI Website. Für das Informationsblatt klicken Sie bitte hier.

Kann ich an der ALEXA klassische ND-Filter benutzen?

Klassische ND-Filter leisten bei Filmkameras tolle Dienste. Die Sensoren von Digitalkameras verhalten sich allerdings anders und benötigen daher andere Filter. Daher bieten wir für alle ALEXA Modelle außer den Studio-Modellen den FSND-Filter (Full Spectrum Neutral Density) als Upgrade an (ALEXA Studio Modelle haben ihre eigene motorisierte Schiebevorrichtung für den ND-Filter). Die FSND-Filter sorgen bei jeder Dichte für eine neutrale Farbbalance. 


Für eine Grafik zur FSND-Spektralempfindlichkeit klicken Sie hier 


Für eine Ansicht von FSND-Testbildern klicken Sie hier 

Warum handelt es sich beim integrierten ND-Filter in der ALEXA Studio um einen ND 1.3?

Die ALEXA Studio verfügt über eine verschlossene Schiebevorrichtung, die entweder ein Planglas oder einen ND-Filter vor den Sensor schiebt. Allerdings befindet sich zwischen dem rotierenden Spiegelverschluss und dem Sensor nur ein hauchdünner Bereich, in dem diese Filter platziert werden. Der einzige qualitativ hochwertige optische ND-Filter, der für diesen Spalt fein genug ist, ist der ND 1.3. Dies entspricht einer Lichtabschwächung von 4,3 Blendenstufen. 

Wieviel Infrarotlicht filtert der integrierte ND-Filter der ALEXA Studio?

Die ALEXA Studio verfügt über eine verschlossene Schiebevorrichtung, die entweder ein Planglas oder einen ND-Filter vor den Sensor schiebt. Das Planglas bietet im Wesentlichen die gleiche Infrarotfilterfunktion wie ein Schutzglas in den anderen ALEXAs. Der ND-Filter blockiert mehr Infrarotstrahlung. Seine Kapazität liegt ungefähr in der Mitte zwischen einem Planglas und kommerziellen IR-Sperrfiltern. Wie immer können wir Ihnen nur empfehlen, zu testen, ob Sie zusätzlich zum integrierten ND-Filter der ALEXA Studio einen IR-Sperrfilter benötigen. 

Kann der volle Belichtungsspielraum der ALEXA in ProRes oder DNxHD aufgezeichnet werden?

Die kurze Antwort: Ja, der volle Belichtungsspielraum der ALEXA kann in ProRes oder DNxHD aufgezeichnet werden. Die lange Antwort: Der ALEXA Sensor kann den Belichtungsspielraum über 14 Blendenstufen erfassen (gemessen mit dem Messprotokoll ARRI Dynamic Range Test Chart, DRTC). Diese Bilddaten werden intern im 16 Bit-Format verarbeitet. Wann immer diese Daten für eine Ausgabe gewandelt werden müssen, sei es in 12 Bit ARRIRAW, 10 Bit HD-SDI, 12 Bit ProRes 4444, in einem der 10 Bit ProRes-Formate, in 8 Bit DNxHD 145, 10 Bit DNxHD 220x oder 4444, wird der gesamte Belichtungsbereich des erfassten Bildes aus dem 16 Bit-Bereich in den jeweiligen Zielbereich gemappt (siehe Grafik).

Während der Bereich zwischen den hellsten und dunkelsten Bildinhalten gleich bleibt, ändert sich gleichwohl die Anzahl der unterschiedlichen Helligkeitsstufen dazwischen. Ein 12 Bit-Bild hat mehr Abstufungen zwischen den hellsten und den dunkelsten Bereichen als ein 10 Bit-Bild. Gibt es nicht genügend Abstufungen zwischen den hellsten und den dunkelsten Bildbereichen, entstehen Artefakte: Anstelle eines schrittweisen Übergangs zwischen den Helligkeitsstufen sind Streifen zu sehen.



Auf meinem Bild sind doppelte Reflexe zu sehen. Was ist das?

Das hat nichts mit der ALEXA zu tun, es handelt sich um ein Filterproblem. Verwenden Sie in der Mattebox mehr als einen Filter, kann es leicht zu Reflexen zwischen den Glasflächen kommen. Mittlerweile gibt es neben den klassischen Methoden (sorgfältiges Ausleuchten, ausreichende Verwendung von Lichtabdeckschirmen sowie Eyebrows an der Mattebox) einige weitere Methoden, um diese Reflexe zu vermeiden: 

  • Verwenden Sie die kamerainternen ARRI FSND-Filter (Full Spectrum Neutral Density) anstatt externe ND-Filter. Mit einem Upgrade-Kit können Sie den Filterhalter in jeder ALEXA Classic Kamera installieren (außer der ALEXA Studio). Die ARRI FSND-Filter sitzen zwischen Objektiv und Sensor, sorgen für einen perfekten Farbausgleich auch bei höheren Dichten und verringern Reflexe und andere unerwünschte optische Effekte.
    Für weitere Informationen, klicken Sie hier.
  • Verwenden Sie die ARRI Studio Mattebox SMB-1, die ihre Filterbühne neigen kann, um unerwünschte Reflexe zu beseitigen.
    Für weitere Informationen klicken Sie hier.
Bei niedrigen Bildraten und weit geöffneter Blende sehe ich etwas Rauschen. Ist das normal?

ALEXA erlaubt eine Belichtungszeit von mehr als einer Sekunde pro Frame (358° Verschluss bei 0,75 fps = 1,33 Sekunden pro Frame). Dadurch steigt das Rauschen an und einzelne Pixel erleuchten. Für eine optimale Bildqualität bei niedriger Bildrate sollte die Belichtungszeit nicht 1/25 Sekunde übersteigen.

Sollte ich eher die Weißabgleich-Einstellungen der Kamera verwenden oder einen Farbkorrekturfilter?

Die in der Kamera integrierten Einstellungen für den Weißabgleich sind einem Farbkorrekturfilter vor dem Objektiv vorzuziehen. Ein Farbkorrekturfilter zieht aus allen drei Farben immer etwas Licht ab. Deswegen müssen alle drei verstärkt werden, was wiederum das Rauschen verstärkt. Wird jedoch die Weißabgleicheinstellung der Kamera verwendet, werden nur die Farbkanäle verstärkt, die notwendig sind, um eine neutrale Farbbalance zu erzielen. 

Welche native Farbtemperatur hat der ALEXA Sensor?

Die kurze Antwort ist: Die ALEXA hat keine "native" Farbtemperatur. Der Punkt, an dem die niedrigste Gesamtverstärkung auf die Rot-, Grün- und Blau-Kanäle gelegt wird, liegt bei 5600 Grad Kelvin. So wird ein möglichst geringes Bildrauschen erzielt. Da die ALEXA aber ohnehin ein erstaunlich geringes Rauschniveau hat, ist der Unterschied im Rauschen zwischen 3200 K und 5600 K so minimal, dass er bei den meisten Drehsituationen nicht relevant ist. Die Wahl der Farbtemperatur kann daher durch andere Faktoren bestimmt werden: zum Beispiel die Vorlieben der Kameraleute oder die Verfügbarkeit und die Kosten des Beleuchtungsequipments für Kunst- oder Tageslicht.

Für die etwas längere Antwort müssen wir bei den berühmten Bienchen und Blümchen anfangen, oder in unserem Fall mit Zelluloid und Silberhalogenidkristallen. Filmmaterial kann mit Kunstlicht (3200 Grad Kelvin) oder einer Tageslichtquelle (5600 Grad Kelvin) belichtet werden. Um das zu erreichen, müssen die Filmhersteller die Chemie der einzelnen Farbschichten sorgfältig abstimmen. Eine Graukarte, die unter bestimmten Lichtverhältnissen aufgenommen wird, soll auch nach der Entwicklung ein graues Bild ergeben. Jedes Filmmaterial hat eine eigene vorgegebene Farbtemperatur, die manchmal auch "native" Farbtemperatur des Films genannt wird. Benötigen Sie also eine andere Farbtemperatur, wechseln Sie das Filmmaterial.

Die Art und Weise, wie Licht in ein Bild umgewandelt wird, ist bei Film und Sensoren unterschiedlich. Um eine Graukarte als grau anzuzeigen, müssen Digitalkameras die Verstärkung von Rot-, Grün- und Blau-Signalen (RGB) sorgfältig ausbalancieren. Wie eine Digitalkamera auf einstrahlendes Licht in den verschiedenen Farben reagiert, hängt von dem Reaktionsverhalten des Filterpakets (IR, Tiefpass, UV) ab, der Bayer-Farbmaske, der Fotozellen und der Bildverarbeitung. Auch wenn die Eigenschaften des Filterpakets, der Bayer-Farbmaske und der Fotozellen mit Blick auf die bestmögliche Farbbalance gewählt wurden, gibt es weitere Faktoren, die die Farbbalance, die als Signal vom Sensor kommt, beeinflussen können: Hierzu gehören eine optimale Empfindlichkeit, der größtmögliche Dynamikumfang und das niedrigste Rauschen. Die richtige Balance zwischen diesen Ansprüchen ist nicht nur schwieriger zu erreichen, sondern auch einer der Faktoren, der den Unterschied zwischen den verschiedenen Digitalkamera-Modellen ausmacht.

Niemand kann einen Sensor für jede Farbtemperatur erstellen– und wenn das möglich wäre, könnte diese eine Farbtemperatur dann nicht geändert werden. Also müssen Digitalkameras die verschiedenen Farbtemperaturen mit einem Sensor abdecken. Für jede Farbtemperatur liefert ein Sensor Rot- (R), Grün- (G) und Blau-Signale (B) in unterschiedlicher Menge. Um eine Ausgewogenheit zwischen den drei Farben zu erreichen, nutzen Hersteller von Digitalkameras unterschiedliche Verstärkungswerte für die Farben Rot und Blau und lassen die Farbe Grün unverstärkt. Schauen wir uns die entsprechenden Einstellungen der ALEXA an, um dies zu veranschaulichen.

Wird mit der ALEXA eine mit Kunstlicht (3200 K) beleuchtete Graukarte aufgenommen, müssen die Signale der roten und blauen Pixel um folgende Faktoren verstärkt werden, um ein neutrales Grau zu ergeben:

R - 1.13x
G - 1.00x
B - 2.07x

Wird die gleiche Karte von einer Tageslichtquelle (5600 K) beleuchtet, erhält der Sensor mehr blaues und weniger rotes Licht. Somit muss das Signal der blauen Pixel weniger verstärkt werden, als das der roten:

R - 1.64x
G - 1.00x
B - 1.37x

Also nutzt die ALEXA bei Kunstlicht etwas mehr Verstärkung im Blau-Kanal und bei Tageslicht etwas mehr im Rot-Kanal. Und für alle diejenigen, die noch mehr dazu wissen wollen: Obwohl die Verstärkung von Rot und Blau bei 5000 K gleich ist, hat die Farbtemperatur von 5600 K das mathematisch niedrigste Amplitudenverhältnis beim Gesamtrauschen, wobei es sich hierbei um das Ergebnis der Quadratwurzel aus der Summe der quadrierten Verstärkung handelt. 

Kann der Sensor durch einen Laser beschädigt werden?

Ja. Sensoren unterscheiden sich vom menschlichen Auge. Laser-Shows etwa werden für Menschen als sicher deklariert, einen Sensor kann ein Laser aber durchaus beschädigen. Ob und inwiefern der Sensor beschädigt wird, hängt von mehreren Faktoren ab: von der Objektivbrennweite, der Objektivblenden-Einstellung, der Fokuseinstellung, der Laserleistung, dem projizierten Muster, der Dauer, für die der Sensor dem Laser ausgesetzt ist, und vom Teil des Lasermusters, dem der Sensor ausgesetzt ist. Daher die Warnung im ALEXA Handbuch: 



Ich sehe etwas Dunkles in extrem überbelichteten Bildbereichen. Was ist das?

Ein Bereich, der mit mehr als acht Blendenstufen jenseits des Clipping überbelichtet ist, kann dunkler erscheinen als umgebende Bereiche. 

4. STROM
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Welche Netzeingänge hat die ALEXA?

Die ALEXA hat drei mögliche Netzeingänge: den BAT-Anschluss, den Akku-Adapter hinten und den Akku-Adapter oben. Es sind verschiedene Akku-Adapter für V-Lock oder Gold Mount-Akkus erhältlich. Steht für die ALEXA mehr als eine Stromquelle zur Verfügung, bezieht die Kamera automatisch den Strom von der Quelle mit der höchsten Spannung. Stromquellen können angeschlossen und abgenommen werden, ohne die Kamera vorher auszuschalten. 

Was sind die minimalen und maximalen Betriebsspannungen für die ALEXA?

Die ALEXA ist an allen Stromeingängen auf eine Spannung von 10,5 bis 34,0 VDC ausgelegt. Die meisten 14,4, 24 und 26 Volt-Akkus und Netzteile können verwendet werden, sofern sie mindestens 100 W liefern. 12 V-Akkus können zwar angeschlossen werden, fallen aber schnell unter die 10,5 V-Grenze, weswegen sie nicht empfohlen werden. Auch die meisten 30 V-Akkus funktionieren. Da sie aber im vollaufgeladenen Zustand die 34 V-Grenze überschreiten, können wir sie ebenfalls nicht empfehlen.

Wann erhalte ich Akku-Warnungen und Akku-Fehlersignale und was bedeuten sie?

Wir unterscheiden zwischen zwei Arten von Akkus und zwei verschiedenen Akkuwarnungen. Intelligente Akkus können mit der Kamera kommunizieren, normale Akkus können das nicht. Wird ein Akku schwach, gibt die Kamera ein Warnzeichen ab. Wird er noch schwächer, erfolgt eine Fehlermeldung. Sobald die Kamera die Mindestspannung von 10,5 Volt erreicht, schaltet sie sich aus, egal welche Akkus verwendet werden.

Akkuwarnungen bei normalen Akkus

 

  • 1. Standardmäßig erfolgt beim Erreichen des Spannungspegels von 12 V ein Warnzeichen. Dieser Wert kann unter MENU > SYSTEM > POWER umgestellt werden. Das Warnzeichen wird im Kamera-Display links durch ein weißes "i"-Symbol angezeigt sowie durch die blinkende Anzeige von BAT 1 oder BAT 2. Weitere Informationen zur Warnung erhalten Sie durch das Drücken der INFO-Taste links neben dem blinkenden "i"-Symbol. Sind die Statuszeilen der Kamera am Sucher oder am MON OUT-Ausgang ebenfalls eingeschaltet, wird auch hier ein weißes "i"-Symbol angezeigt. Während der Akkuwarnung läuft die Kamera normal weiter.
  • 2. Fällt die Spannung auf zehn Prozent unterhalb des Warnlevels (also bei eingestelltem Warnlevel von 12 V auf 10,8 V), meldet die Kamera einen Stromfehler. Dieser wird im Kamera-Display links durch ein rotes "i"-Symbol angezeigt sowie durch die blinkende Anzeige von BAT 1 oder BAT 2. Weitere Informationen zur Warnung erhalten Sie durch das Drücken der INFO-Taste links neben dem "i"-Symbol. Sind die Statuszeilen der Kamera am Sucher oder am MON OUT-Ausgang ebenfalls eingeschaltet, wird auch hier ein rotes "i"-Symbol angezeigt. Ein Stromfehler führt zu einem veränderten Verhalten der Kamera. Zeichnet die Kamera intern auf einer Karte oder einem Capture Drive auf, wird sie solange versuchen, weiter aufzuzeichnen, bis sie das Abschaltniveau erreicht hat. Befindet sie sich im Standby-Modus, können Sie die Aufnahme auf einer internen Karte oder einem Laufwerk nicht starten. Die Kamera bleibt aber solange eingeschaltet, bis sie das Abschaltniveau erreicht hat.


Akkuwarnungen bei intelligenten Akkus

  • 1. Der Spannungspegel, bei dem eine Akkuwarnung erfolgt, liegt bei 10 Prozent der vollen Akkukapazität und kann nicht manuell geändert werden. Das Warnzeichen wird im Kamera-Display links durch ein weißes "i"-Symbol angezeigt sowie durch die blinkende Anzeige von BAT 1 oder BAT 2. Weitere Informationen zur Warnung erhalten Sie durch das Drücken der INFO-Taste links neben dem "i"-Symbol. Sind die Statuszeilen der Kamera am Sucher oder am MON OUT-Ausgang ebenfalls eingeschaltet, wird auch hier ein weißes "i"-Symbol angezeigt. Während der Akkuwarnung läuft die Kamera normal weiter.
  • 2. Fällt die Spannung auf fünf Prozent der vollen Akkukapazität, zeigt die Kamera einen Stromfehler an. Dieser wird im Kamera-Display links durch ein rotes "i"-Symbol angezeigt sowie durch die blinkende Anzeige von BAT 1 oder BAT 2. Weitere Informationen zur Warnung erhalten Sie durch das Drücken der INFO-Taste links neben dem "i"-Symbol. Sind die Statuszeilen der Kamera am Sucher oder am MON OUT-Ausgang ebenfalls eingeschaltet, wird auch hier ein rotes "i"-Symbol angezeigt. Ein Stromfehler führt zu einem veränderten Verhalten der Kamera. Zeichnet die Kamera intern auf einer Karte oder einem Capture Drive auf, wird sie solange versuchen, weiter aufzuzeichnen, bis sie das Abschaltniveau erreicht hat. Befindet sie sich im Standby-Modus, können Sie die Aufnahme auf einer internen Karte oder einem Laufwerk nicht starten. Die Kamera bleibt aber solange eingeschaltet, bis sie das Abschaltniveau erreicht hat.
Welche Leistungsaufnahme hat die ALEXA?

Die Leistungsaufnahme der ALEXA Classic und des Suchers liegt bei circa 85 W, bei der ALEXA XT bei etwa 90 W. Die Stromversorgung sollte mehr als 100 W betragen, um die Kamera und den Sucher ausreichend zu versorgen. Weiteres Zubehör wie Objektivmotoren erhöhen den Stromverbrauch. Außer beim Monitor ARRI HDM-7, der relativ wenig Strom braucht, wird empfohlen, integrierte Monitore über eine externe Quelle zu speisen. Bitte beachten Sie: Die Verwendung einer 24 V-Stromquelle ist effizienter als die Verwendung einer 14,4 V-Stromquelle, da die ALEXA intern 24 V verbraucht. 

Welche Art von integrierten Akkus sind mit der ALEXA kompatibel?

Prinzipiell können alle Akkus, die mit dem Gold Mount oder dem V-Lock kompatibel sind, am entsprechenden Akkuadapter der ALEXA verwendet werden. Die ALEXA kann diese Akkus auslesen und die jeweilige Kapazität anzeigen.
Bitte beachten Sie: Anton/Bauer spricht sich dagegen aus, folgende Akkutypen bei der ALEXA zu nutzen, da diese eine zu kurze Laufzeit hätten und nicht für den nötigen Leistungsbedarf ausgelegt seien, was ihre Lebensdauer verringern könnte: ProPac 14, Digital ProPac 14, TrimPac 14, Digital TrimPac 14, HyTRON 50, DIONIC 90. Beachten Sie auch, dass der Akku PAG-L190e so breit ist, dass er die Anschlüsse an der ALEXA hinten und rechts versperrt.
Mit Anton Bauer- und IDX-Akkus kann die ALEXA direkt kommunizieren, und die Kamera kann die Akkukapazität in Prozent anzeigen. So wird akkurater angezeigt, wie lange der Akku noch halten wird, insbesondere bei Lithium-Ionen-Akkus. Wir arbeiten mit anderen Akku-Herstellern zusammen, um die Anzahl der Akkus zu erhöhen, die mit der ALEXA kommunizieren können.

Warum gibt es an den Akku-Adaptern der ALEXA keine Stromausgänge?

Die meisten integrierten Akkus können die ALEXA und das angeschlossene Zubehör speisen. Würden noch andere Geräte daran angeschlossen, würde das zu einer deutlich verkürzten Akkulaufzeit und Problemen führen. Aus diesem Grund haben wir bewusst keine Stromausgänge am ALEXA Akku-Adapter angebracht.

Warum wechselt die Akkuanzeige manchmal von Prozent auf Spannung?

Die ALEXA kommuniziert mit einigen internen Akkus (derzeit von Anton Bauer und IDX), um die Akkukapazität anzuzeigen, womit akkurater angezeigt wird, wieviel Akkulaufzeit noch verbleibt als durch die voreingestellte Anzeige der Spannung. Wenn aber Zubehör sehr viel Strom verbraucht, kann die ALEXA nur noch die Spannung und nicht die Kapazität anzeigen. Sobald sich der starke Verbrauch verringert, wird auch wieder die Akkulaufzeit angezeigt. Das betrifft aber nur die Art, wie die Stromleistung angezeigt wird und hat keinerlei Einfluss auf andere Kamerafunktionen.

Bitte beachten Sie Folgendes: Wenn der Akkustand als Spannung angezeigt wird, zeigt die Kamera die Akkuwarnung auf Basis der Akku-Tiefstandwarnung, die im Menü unter SYSTEM > POWER eingestellt wurde, und nicht auf Basis der Akkukapazität, die der Akku an die Kamera übermittelt.

5. ARBEIT AM SET
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Wie kann ich Recorder von Drittanbietern an der ALEXA anbringen?

Am einfachsten mit dem CODEX/ALEXA Onboard S Halterungs-Set von ARRI (K0.60188.0). Dabei handelt es sich um eine fein austarierte Lösung, die am Mittelgriff der ALEXA angebracht wird und den CODEX Onboard S-Recorder oder andere Recorder von Drittanbietern aufnimmt, ohne die Kamera zu überfrachten. Alternativ gibt es viele 3/8-16 UNC Befestigungspunkte an der ALEXA sowie eine Reihe von M4 Befestigungspunkte auf der Kameraoberseite, an denen Drittanbieter-Recorder angebracht werden können. Viele Hersteller von Recordern haben bereits Halterungen in ihrem Programm, die an der Oberseite der ALEXA und an ihren jeweiligen On Board-Recordern befestigt werden können.

Bitte beachten Sie: Der CCH-1 Mittelgriff der Kamera (K2.72007.0) kann nicht verwendet werden, wenn auf der Oberseite ein On Board-Recorder montiert ist. Verwenden Sie stattdessen den Seitengriff SCH-1 (K2.72016.0) zusammen mit dem verstellbaren großen Mittelgriff (ACG-2, K2.72022.0).

Warum ist auf der linken Seite der ALEXA keine Anzeige?

Die ALEXA hat auf der linken Seite keine Anzeige, weil dort kein idealer Platz dafür ist. Die ALEXA ist kleiner als eine Filmkamera und hat kein "Kinn", in dem ein Spiegelverschluss untergebracht werden würde. Es gibt schlicht keinen Fleck, der nicht vom Bediener verdeckt würde. Dem Assistenten wäre beim Drehen also der Blick auf die Anzeige versperrt.
Trotzdem ist es möglich, die Kameraeinstellungen von der linken Seite aus zu ändern. Die wichtigsten Tasten sind für den Assistenten erreichbar, und der Kameramann kann die wichtigsten Einstellungen im elektronischen Sucher EVF 1 überwachen und ändern. Außerdem bieten die kabellose Fernsteuerung WCU-4 und die Fernsteuerung RCU-4 die Möglichkeit, die Kamera von nah oder fern zu steuern.








Kann ich die Kopfhörer anschließen, während die Kamera läuft?

Nein. Werden die Kopfhörer angeschlossen, während die Kamera läuft, kann es in seltenen Fällen in Umgebungen mit starker elektrostatischer Aufladung zu einer kurzen Abschaltung des Audiokreises kommen. Der Audiokreis wird zwar automatisch neu gestartet, dennoch wird es zu einer Unterbrechung der Audioaufzeichnung gekommen sein. Daher sollten Sie die Kopfhörer immer nur dann anschließen und abstecken, wenn die Kamera gerade nicht aufzeichnet.

Warum zeigt der Timecode an der ALEXA Anzeige eine Verzögerung an?

Der Timecode der Kameraanzeige ist im Vergleich zum tatsächlichen Timecode-Signal verzögert. Die Anzeige soll nur zu Referenzzwecken dienen, um zu überprüfen, ob die Timecode-Werte stimmen, sie ist aber keineswegs Frame-genau. Verwenden Sie die Anzeige bitte nicht, um die Timecode-Genauigkeit zu überprüfen. Der aufgenommene Timecode ist natürlich Frame-genau.

Kann ich Bandnummern oberhalb von 999 verwenden?

Nein. Das Bandnummern-Zähllaufwerk der ALEXA zählt nur bis 999.

Gibt es beim Drehen mit der ALEXA Rolling Shutter-Effekte?

Das hängt davon ab, wie schnell sich das, was Sie gerade aufzeichnen, bewegt. Die ALEXA verwendet einen CMOS-Sensor mit Rolling Shutter. Die Pixel werden vom Sensor nacheinander ausgelesen. Dabei wird oben links im Bild angefangen und zeilenweise bis rechts unten gelesen. Es ist möglich, dass ein extrem schnelles Ereignis, beispielsweise ein Blitzlicht, bereits vorbei ist, wenn der Sensor noch beim Auslesen ist. Das führt dazu, dass der Blitz ein Frame nur teilweise belichtet hat. Es ist auch möglich, dass gerade senkrechte Linien bei einem schnellen Schwenk leicht gebogen werden (Der Effekt wird auch "Skew" genannt). Dennoch: Die Auslesegeschwindigkeit der ALEXA ist sehr hoch, so dass dieser Effekt nicht sehr häufig auftritt.

Die ALEXA Studio kann auch mit einem elektronischen Shutter verwendet werden. In diesem Fall funktioniert sie wie alle anderen ALEXAs und wie oben beschrieben. Sie kann aber auch einen rotierenden Spiegelverschluss nutzen. Dabei dreht sich ein Spiegel in Form eines Halbmondes vor dem Sensor (siehe Bild). Dieser Spiegelverschluss hat die gleiche Funktion wie ein Global Shutter. Fällt das Licht auf den Sensor, sind ihm alle Pixel ausgesetzt und werden gleichzeitig belichtet. Schirmt der Spiegel den gesamten Sensor ab, werden die belichteten Bildpunkte ausgelesen. Dadurch wird ein möglicher Rolling Shutter-Artefakt verhindert. In Bezug auf die Belichtung ähnelt diese Funktionsweise der einer Filmkamera.

Werden für die ALEXA die gleichen Schwenkgeschwindigkeiten empfohlen wie für 35 mm-Filmkameras?

Ja. In unseren Kamera-Vergleichstests hat sich zwischen den ALEXAs mit elektronischem Verschluss und den ALEXAs mit Spiegelverschluss kaum ein Unterschied gezeigt. 

Kann ich die ALEXA verkehrt herum drehen und aufzeichnen?

Ja, das ist überhaupt kein Problem, die ALEXA läuft auch verkehrt herum. Der Lüfter arbeitet auch dann noch, um die Kamera ausreichend zu kühlen.

Die Taste "Phase Sensor" scheint nicht zu funktionieren. Warum?

Die Taste "Phase Sensor" funktioniert nur, wenn der Timecode auf REC RUN eingestellt ist. Wird der Timecode auf FREE RUN oder EXT LTC gestellt, wird die Phase-Funktion deaktiviert. Bitte beachten Sie außerdem, dass Sie die Phase des Sensors nur einstellen können, wenn sich die Kamera im Standby-Modus befindet.

Warum werden die Namen für die Frameline-Dateien, ARRI Look Files oder JPEG-Dateien manchmal nicht vollständig angezeigt?

Viele Dateien wie die Frameline-Dateien, die ARRI Look Files und die JPEGs können nach Belieben benannt werden, wenn sie am Computer erstellt und auf die SD-Karte kopiert werden. Allerdings sind die Dateinamen manchmal zu lang, um vollständig im Display der ALEXA angezeigt werden zu können. Dies ist nicht schön, schränkt die Verwendung aber nicht ein. Wir empfehlen daher kurze und prägnante Dateinamen. 

Gibt es Probleme, eine digitale Kamera im Flugzeug mitzunehmen?

Mit freundlicher Genehmigung von "The Film & Digital Times" zitieren wir, was Stephen Stough, Kameramann, Produzent und Präsident von Tradecraft Films, über Sensoren in großen Höhen und die Gefahren beim Transport von digitalen Kameras im Flugzeug gesagt hat:
"In der Regel werden an der Kameraausrüstung keine messbaren Schäden verursacht, wenn sie sich für kurze Zeit in Höhen innerhalb der Erdatmosphäre befindet, auch dann nicht, wenn sie eingeschaltet ist, aber noch viel weniger, wenn sie beim Transport ausgeschaltet ist. Es stimmt zwar, dass schwere Partikel wie etwa schwere (schnelle) Protonen bis zu 1 mm lange Spuren im Glas hinterlassen können und das Glas mit der Zeit milchig wird, dass Metalle spröde werden und so weiter. Aber dafür sind Jahrzehnte im All nötig und wahrscheinlich hunderte von Jahren in Höhen, in denen Flugzeuge fliegen.
Es ist immer möglich, dass eine heftige Ionisation Schäden am (Oxid-)Isolator eines Pixels verursachen kann. Beim Einschalten des Sensors kann es dann zu Kurzschlussströmen im Bereich dieses Pixel kommen, der dann durchbrennt. Die Möglichkeit hierfür ist nicht gleich null. Allerdings würde es schon eine Weile dauern, die Wahrscheinlichkeit im tatsächlichen Leben zu berechnen (wohlgemerkt befindet sich der Sensor innerhalb einer Flugzeugkabine in einem Transportkoffer und innerhalb einer Kamera). Ginge es um meine Kamera, würde ich mir nicht den Kopf darüber zerbrechen. Die Wahrscheinlichkeit, dass etwas passiert, ist verschwindend gering und wirtschaftlich betrachtet nicht der Rede wert. Sprich: Die Kosten für zusätzliche Schutzmaßnahmen würden sich im Hinblick auf die Wahrscheinlichkeit eines tatsächlich verlorenen Pixels nicht amortisieren."

Kann ich einen der älteren ARRI Scheinwerfer an der ALEXA verwenden?

Ja. Das Arbeitslicht 435 kann an der ALEXA Rosette auf der rechten Seite befestigt und an den RS-Anschuss angesteckt werden. 

6. MONITORING
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Hat der MON OUT-Ausgang die gleiche Bildqualität wie REC OUT?

Ja, der MON OUT-Ausgang hat die gleiche Bildqualität wie die beiden REC OUT-Ausgänge. Allerdings gibt es ein paar Unterschiede und zusätzliche Optionen, die Sie beachten sollten:
MON OUT verfügt nicht über die Optionen der Signalformatierung, die REC OUT hat; MON OUT läuft nur in 4:2:2 (Single Link 1.5G) bei 23.976, 24, 25, 29.97 oder 30 Bildern pro Sekunde. Zweitens können Sie am MON OUT-Ausgang Framelines und Kameradaten einblenden und das Bild verkleinern (Surround-Blick), um mehr als das sehen zu können, was aufgenommen wird. Dies alles sind Funktionen, die für die Überwachung des Bildes sehr hilfreich sind, die Sie aber wahrscheinlich nicht auf einem Masterband haben wollen. Daher stehen sie nur im Sucher und am MON-OUT-Ausgang zur Verfügung, jedoch nicht am REC OUT-Ausgang. Wenn Sie also nur 4:2:2 wollen und Bildstriche, Kamerainfos und Surround View ausschalten, dann hat das Signal von MON OUT dieselbe Qualität wie das 4:2:2 Signal von REC OUT.

Sollte ich für MON OUT eher die Einstellung "Progressive (p)" oder "Progressive Segmented Frame (Psf)" wählen?

Das Scan-Format des REC OUT- und MON OUT-Ausgangs der ALEXA kann auf "Progressive (p)" oder "Progressive Segmented Frames (Psf)" gestellt werden. Im "Progressive"-Modus wird ein Vollbild ausgegeben, im Psf wird das Frame in zwei Teile zerlegt und das Zeilensprungverfahren imitiert. Der Progressive-Modus sieht besser aus und hat geringere Verzögerungen als der Psf-Modus, und ist vorzuziehen, wenn er funktioniert. Der Psf-Modus ermöglicht die Kompatibilität zu Geräten, die ausschließlich Interlacing-Signale für bestimmte Bildfrequenzen akzeptieren. Einige Monitore oder Videosender funktionieren mit Psf besser. Daher gibt es diese Option. Sie sollten Ihre Monitore und Videosender testen, um herauszufinden, was am besten funktioniert.

Bitte beachten Sie, dass die Scan-Formateinstellung nur für REC OUT und MON OUT gilt und keinerlei Einfluss auf die ALEXA interne Aufzeichnung hat, die immer "progressive" ist.

Welche Verzögerung haben die Ausgänge MON OUT und REC OUT?

Die Verarbeitung innerhalb der ALEXA dauert weniger als einen Frame, so dass die Bildverzögerung unter einem Frame liegt, vorausgesetzt, dass die Geschwindigkeiten des Sensors und der Ausgänge REC OUT / MON OUT gleich sind. Wird mit einer Bilddrehung von 180º gearbeitet, ist die Verzögerung ein ganzes Frame lang. Bitte beachten Sie, dass Monitore Bilder in der Regel mit der Verzögerung von zwei oder drei weiteren Frames abbilden, abhängig vom Monitor-Hersteller, dem Modell und den ausgewählten Anzeigeoptionen.

Was bedeutet "REC OUT = Clean MON OUT"?

Bei 16:9 HD und normaler Aufzeichnungsgeschwindigkeit verfügt die ALEXA über zwei unabhängige 16:9 HD-SDI Ausgänge: MON OUT und REC OUT. Vor dem Upgrade SUP 10 konnten zahlreiche Aufnahme-Modi (High Speed, 4:3, ProRes 2K oder Open Gate) zwei unabhängige HD-SDI Ausgänge nicht unterstützen. Daher kam das Signal von MON OUT aus dem MON OUT-Ausgang und auch dem REC OUT-Ausgang (hier "MON OUT-Klon" genannt).

Seit dem Upgrade SUP 10 unterstützen einige dieser Aufnahme-Modi jetzt auch ein "Clean MON OUT"-Signal an den REC OUT-Anschlüssen, das Einstellungen haben kann, die sich vom regulären MON OUT-Signal unterscheiden. Somit ist es erneut möglich, ein sauberes Log C-Signal am REC OUT-Ausgang auszugeben, während ein Rec 709-Signal mit optionalen Überblendungen von Statusinformationen und einem optionalen ARRI Look File am MON OUT-Ausgang angezeigt wird. Bitte beachten Sie, dass nicht alle Statusinformationen und Hilfsdisplays (wie das Peaking) in allen Aufnahmemodi verfügbar sind.


Für eine ausführliche Tabelle mit REC OUT-Optionen bitte hier klicken.

Für eine ausführliche Tabelle zu "REC OUT = Clean MON OUT" bitte hier klicken.

Was bedeuten die Farben bei der Falschfarben-Belichtungskontrolle?

Die Falschfarben-Belichtungskontrolle am Sucher bzw. bei MON OUT verwandelt das Bild in ein Schwarz-Weiß-Bild, und bestimmte Signalpegel werden mit einer bestimmten Farbe gekennzeichnet. 



Worauf basiert die Falschfarben-Belichtungskontrolle?

Die Falschfarben-Belichtungskontrolle basiert auf der Farbverarbeitung, die für den jeweiligen Ausgangsignalpfad eingestellt ist. Wenn Sie also den Sucher auf REC 709 eingestellt haben, basiert die Falschfarbe-Belichtungskontrolle im Sucher auf dem Rec 709 Bild. Wenn Sie MON OUT gleichzeitig auf Log C eingestellt haben, basiert die Falschfarben-Belichtungskontrolle für MON OUT auf Log C. 

Warum funktioniert das Peaking auf einigen Bildern besser als auf anderen?

Die Peaking-Funktion der ALEXA funktioniert nur in horizontalen Strukturen. Wenn Sie ein Bild mit vielen vertikalen und wenigen horizontalen Strukturen haben, wird das Peaking weniger sichtbar. 

Der Bildvergleich scheint nicht zu funktionieren. Warum?

Ist eine der anamorphotischen De-Squeeze Optionen oder der RETURN IN eingeschaltet, kann in die Vergleichsfunktion kein Bild geladen werden. Wird der Kamera der Befehl gegeben, ein Bild zu laden, ist der "Loading Image"-Bildschirm so lange sichtbar, bis eine beliebige Taste gedrückt wird. 

7. ELEKTRONISCHER SUCHER
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Gibt es eine Möglichkeit, das Ruckeln im Sucher zu vermeiden?

Ja. Gehen Sie im Menü der Kamera zu MONITORING > ELECTRONIC VIEWFINDER und schalten Sie den "Smooth mode" ein. So ist es, wenn der Smooth Mode aus ist: Ein gewisses Ruckeln, das insbesondere bei schnellen Schwenks zu beobachten ist, ist ein Problem aller progressiven Bildanzeigen mit niedriger Bildrate (d. h. 24 fps). Durch die Schärfe, den Kontrast und die relativ große Bildgröße des EVF-1 tritt dieser Effekt noch deutlicher zu Tage. Der Effekt ist weitaus weniger sichtbar, wenn Schwenks in der normal akzeptierten maximalen Geschwindigkeit verlaufen (weshalb einige Schwenker lieber den Smooth Mode ausgeschaltet lassen), und wenn ein Objekt oder eine Person im Bild verfolgt wird. Hilfreich ist auch zu wissen, dass der Effekt im Sucher stärker zu sehen ist als auf separaten Bildschirmen oder bei Projektionen, so dass er ein "worst case scenario" darstellt.
So ist es, wenn der Smooth Mode eingeschaltet ist: Der Sensor läuft bei doppelt eingestellter Bildrate und der Shutter befindet sich im verdoppelten Verschlusswinkel. Wenn Sie also die Kamera bei eingeschaltetem Smooth Mode auf 24 fps und 180° eingestellt haben, läuft der Sensor bei 48 fps und 358° (Ja, es sollten eigentlich 360° sein, aber der Sensor schafft nur 358°, und unsere Tests haben gezeigt, dass diese leichte Diskrepanz keinen Unterschied ausmacht). Jeder Frame wird an den Sucher geschickt, wodurch der Bildeindruck im Sucher geschmeidiger wird. Nur jeder zweite Frame wird zu einer weiteren Verarbeitung und Aufzeichnung gesendet, so dass Sie tatsächlich nur 24 fps/ 180° aufnehmen. Deshalb funktioniert der Smooth Mode nur bis zur Hälfte der maximalen Bildrate und der Hälfte des maximalen Verschlusswinkels. Außerdem schluckt der Smooth Mode auch circa 7 Watt mehr Leistung.

Das Sucherbild ist im Smooth Mode ein wenig dunkler. Ist das normal?

Ja. Wird der elektronische Sucher in den Smooth Mode geschaltet, führt das zu einem etwas dunkleren Bild. Das hat auf das aufgezeichnete Material keine Auswirkungen.

Kann der ALEXA Sucher meine anamorphen Bilder auf ein angemessenes Bildseitenverhältnis dehnen?

Ja. Der anamorphotische De-Squeeze ist im elektronischen Sucher und am MON OUT bei einigen ALEXA Modellen enthalten und steht für andere Modelle als Software-Lizenzschlüssel zur Verfügung. Die Entzerrung erfolgt entweder mit dem Faktor 2 oder 1,3. Die ALEXA Studio und die ALEXA Studio XT haben einen optischen Sucher mit zweifacher Entzerrungsfunktion, der optional durch ein De-Squeeze Modul mit dem Faktor 1,3 ersetzt werden kann. 

Warum sollte ich bei der ALEXA Studio einen elektronischen Sucher verwenden?

Während ein optischer Sucher die beste Seherfahrung liefert, gibt es vier Situationen, in denen ein elektronischer Sucher oder ein On Board-Monitor Vorteile bieten. 

 

  • Erstens unterstützt der Spiegelverschluss an der ALEXA Studio Geschwindigkeiten von bis zu 60 fps. Wenn Sie allerdings im Hochgeschwindigkeitsmodus drehen möchten, müssen Sie den Spiegelverschluss abschalten, womit Sie den optischen Sucher nicht mehr verwenden können. 
  • Zweitens: Ist ein offener Verschlusswinkel größer als 180º, ist es wünschenswert, dass der Spiegelverschluss ausgeschaltet ist und stattdessen der elektronische Rolling Shutter verwendet wird.  
  • Drittens: Wird in extrem dunklen Verhältnissen gedreht, kann der elektronische Sucher ein helleres Bild anzeigen. 
  • Viertens: Wird im Open Gate-Modus gedreht, deckt der optische Sucher nicht die gesamte Breite des Open Gate-Sensorbereichs ab.
Warum befindet sich an den Stangen der Sucherhalterung VMB-3 nur ein Abschlussstück?

Das Abschlussstück soll verhindern, dass der Schlitten komplett von den Stangen abrutscht. Das kann mit nur einem Abschlussstück verhindert werden. Ein zweites Abschlussstück hätte nur zusätzliches Gewicht. Außerdem geht es schneller, nur ein Abschlussstück aufzuschrauben, wenn Sie die Position des Schlittens verändern möchten.

8. ALEXA Studio (Mattscheiben, Spiegelverschluss, Optischer Sucher)
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Welche Mattscheiben kann ich mit der ALEXA Studio verwenden?

Die technischen Frames der Mattscheiben und Frameglow-Masken der ALEXA Studio und ALEXA XT Studio sind identisch mit denen, die in den ARRICAM-Filmkameras verwendet werden. Dennoch unterscheiden sich die tatsächlichen Frameline-Abmessungen geringfügig, so dass für eine exakte Ausrichtung der Framelines und erfassten Pixel nur die Mattscheiben und Frameglow-Masken verwendet werden sollten, die im ALEXA Katalog aufgeführt werden. 

Ich habe bereits jede Menge ARRICAM Mattscheiben. Kann ich die immer noch verwenden?

Die physikalischen Abmessungen der Framelines unterscheiden sich bei ARRICAM und ALEXA Studio sowie ALEXA XT Studio geringfügig. Der Unterschied ist groß genug, dass wir uns entschieden haben, spezielle Mattscheiben für die ALEXA und ALEXA XT Studio herzustellen, aber de facto ist der Unterschied nicht größer als die Breite einer Frameline selbst. Notfalls ist es also in Ordnung, die ARRICAM Mattscheiben zu verwenden. Wenn Sie den Unterschied der Frameline-Abmessung selbst betrachten wollen, werfen Sie einen Blick auf den alten Mattscheiben-Leitfaden (Ground Glass Guide) und vergleichen Sie ihn mit den aktuellsten Dokumenten zu den ALEXA Frameline-Abmessungen: nbsp;    

ARRI Film Camera Ground Glass Guide 

ALEXA Recording Areas, Surround Views and Framelines 

Warum gibt es keine Studio-Mattscheibe für das Bildseitenverhältnis 1,85:1?

Da die Bildstrich-Markierungen für das Format 1,85:1 sehr nah an den 1,78:1-Markierungen liegen, haben wir die 1,85:1-Markierungen an allen Mattscheiben und Frameglow-Masken der ALEXA Studio und Studio XT weggelassen. 

Kann ich maßgefertigte Mattscheiben bekommen?

Ja. Für Mattscheiben mit benutzerdefinierten Frameline-Markierungen verwenden Sie bitte den Ground Glass Composer http://www.arri.com/camera/ground_glass_composer.html 

Was ist der Unterschied zwischen Mattscheiben mit 800er und 1200er Körnung?

Die Körnung definiert, wie rau die Oberfläche einer Mattscheibe ist. Je glatter sie ist, desto heller ist sie. Je rauer sie ist, desto leichter ist es, den Fokus zu beurteilen. Eine 800er Körnung ist der Standard, den wir für die ALEXA Studio und ALEXA Studio XT empfehlen und der seit Jahrzehnten in unseren Filmkameras verwendet wird. Mattscheiben mit 1200er-Körnung (die Mattscheibe ist mit der Zahl 1200 gekennzeichnet) sind zwar heller, aber damit fällt die Schärfenbeurteilung schwerer.

Wie wird ein Bild mit einem Spiegelverschluss belichtet?

Das Informationsblatt "ALEXA Studio Electronic and Mirror Shutter" beschreibt, wie der Spiegelverschluss und der elektronische Verschluss der ALEXA Studio funktionieren und welche Auswirkungen sie auf die Arbeit der Kameraleute haben. Außerdem gibt es hier praktische Tipps, wie der jeweilige Verschlusstyp eingesetzt werden kann.

9. WORKFLOW
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Welcher Unterschied besteht zwischen Log C und Rec 709?

Abgesehen von ARRIRAW, in dem keine Farbverarbeitung enthalten ist, kann die ALEXA Bilder mit zwei verschiedenen Farbverarbeitungsmethoden (allgemein als "Gamma" bezeichnet) ausgeben. Somit bietet die ALEXA das geeignete Bildformat für eine breite Palette an Workflows, von Spielfilm bis Fernsehen.

 

  • Log C ist ein Signal mit einem breiten Farbraum. Es bietet beim Color Grading große Flexibilität, da die meisten Informationen des aufgenommenen Bildes erhalten bleiben. Beim Color Grading mit Log C-Bildern sind mehr Details in den Spitzenlichtern und in den dunklen Teilen des Bildes vorhanden. Weiß wird nicht beschnitten und Schwarz versumpft nicht, die Farbtrennung ist besser und es ist weniger wahrscheinlich, dass schwarze oder weiße Bereiche einen Stich annehmen, wenn eine Farbe hinzukommt. Aus all diesen Gründen sind erfahrene Koloristen beim Grading mit Log C-Bildern schneller als mit Rec 709-Bildern. Der unvergleichliche Dynamikumfang der ALEXA, ihr geringes Grundrauschen, ihre exakte Farbwiedergabe und die Fähigkeit, selbst stark über- und unterbelichtete Bildinhalte zu erhalten, ist die ideale Basis für ein erfolgreiches Color Grading. Allerdings sollten Sie beachten, dass es sich bei Log C um ein Zwischen-Farbformat handelt, das nicht für ein Standarddisplay gedacht ist. Auf einem normalen Videomonitor sehen Log C-Bilder flach und ungesättigt aus. Bei der Verwendung von Log C-Bildern ist ein Color Grading in der Postproduktion ein obligatorischer Arbeitsschritt. Für ein korrektes Preview, die Erstellung der Dailies und das Bearbeiten der Proxies ist es notwendig, mit Hilfe von Lookup-Tabellen (LUT) ein Log C-Bild in ein Rec 709-Bild zu wandeln. LUTs für die ALEXA können from hier heruntergeladen werden. Wenn Sie weitere Hilfe bei der Verwendung der LUTs benötigen, wenden Sie sich bitte an digitalworkflow@arri.de.
  • Rec 709 ist das Ausgabeformat für klassische TV-Workflows. "Rec 709" ist die Abkürzung für die ITU-R-Empfehlung BT.709 der Internationalen Fernmeldeunion. Da Rec 709 der internationale Standard für die Anzeige von Bildern auf Videomonitoren ist, sind hier keine Lookup-Tabellen (LUTs) nötig, um Bilder auf Monitoren anzuzeigen, Dailies zu erstellen und Proxies zu bearbeiten. Darüber hinaus können Rec 709-Bilder von den meisten HD Video-Postproduktionsgeräten leicht in Echtzeit verarbeitet werden. Zwar sind die Möglichkeiten beim Color Grading mit Rec 709 ein wenig eingeschränkt, doch bietet das Format den großen Belichtungsspielraum der ALEXA, ihren Kino-Look und ihre natürliche Farbwiedergabe. Und es bietet den schnellsten Workflow bei der Nutzung einer HD Video-basierten Infrastruktur. .
Kann ich Log C oder Rec 709 bei der Aufzeichnung in ProRes oder DNxHD nutzen?

Ja. Für die Nutzung von Log C empfehlen wir ProRes 4444, ProRes 4444 XQ oder DNxHD 444, um die besten Ergebnisse zu erzielen. Während Rec 709 mit allen ProRes- oder DNxHD-Codecs genauso gut genutzt werden kann, kommt es bei Log C in manchen Situationen zu einer Streifenbildung, wenn ein Codec mit höherem Kompressionsverhältnis genutzt wird. 

Kann ich maßgefertigte Looks für meine ALEXA Bilder erstellen?

Ja. Seit dem Software Update-Paket 4.0 ist es möglich, mit Hilfe von ARRI Look Files allen ALEXA Ausgängen (EVF-1, MON OUT, REC OUT bzw. kamerainterne Aufzeichnungen in ProRes oder DNxHD) individuelle Looks zuzuweisen. Look-Dateien verändern die Art und Weise, wie ein Kamerabild in den Farbraum des Rec 709-Videobildes konvertiert wird. Diese Dateien können an allen Bildpfaden der Kamera aktiviert werden, die auf REC 709 eingestellt sind. ARRI Look Files sind bearbeitbare XML-Dateien, in denen eine Reihe von Parametern enthalten sind, darunter ASC CDL-Werte für Slope, Offset und Power.

Die ARRI Look Files können mit der kostenlosen Mac-App ARRI Look Creator erstellt werden. Diese Anwendung können Sie hier herunterladen: http://www.arri.com/camera/digital_cameras/tools/arri_look_creator.html.



Sobald sie erstellt sind, können ARRI Look Files von der SD-Karte geladen und in der Kamera gespeichert werden. Es kann jeweils immer nur eine Look-Datei ausgewählt werden. Diese Look-Datei kann für die verschiedenen Bildpfade individuell angewendet werden. So kann beispielsweise ein cleanes Log C-Bild auf einer SxS-PRO-Karte gespeichert werden, während am Ausgang MON OUT ein Rec 709-Bild mit einem angelegten Look ausgegeben wird. Sobald eine Look-Datei auf einem beliebigen Ausgang angelegt wird, werden die Daten der Look-Datei in den Metadaten der ARRIRAW-, ProRes- oder DNxHD-Clips gespeichert und in die HD-SDI Metadaten (für Video und ARRIRAW T-Link) eingebettet.

Bitte beachten Sie, dass der ARRI Online LUT Generator nicht für die Erstellung von ARRI Look Files entwickelt wurde, sondern für Lookup-Tabellen für Equipment von Drittanbietern.

Kann ich ALEXA Log C-Material mit Log S-Material kombinieren?

Ja. Es ist relativ einfach, mit einer 1D LUT das ALEXA Log C-Material in Log S umzuwandeln oder umgekehrt. LUTs für die ALEXA können mit dem LUT-Generator erstellt werden. Sie finden ihn auf http://www.arri.com/camera/digital_cameras/tools/lut_generator.html 

Wird es irgendwann auch die Ausgangsoptionen F-Log, S-Log oder P-Log für die ALEXA geben?

Nein. Wir verfolgen derzeit keine Pläne für F-Log, S-Log oder P-Log. Wir sind überzeugt, dass Log C für den Postproduktions-Workflow im Filmstil die besten Ergebnisse liefert. 

Warum funktioniert die Einzelbilderfassung bei ARRIRAW nicht?

Die Einzelbilderfassung der ARRIRAW Dateien funktioniert nur bei den ALEXA Classic Kameras im 16:9 Format, wenn REC OUT auf T-Link eingestellt ist. 

Was mache ich, wenn ich 50i Bilder brauche?

Stellen Sie die ALEXA auf 50 fps und RECORD OUT auf DL 1.5 G. So erhalten Sie über REC OUT 1 ein 50i Signal. Verwenden Sie hierfür nicht REC OUT 2. Zwar liefert dieser Ausgang auch ein 50i Signal, aber es fehlen einige Zeilen am Anfang und am Ende. 

Was mache ich, wenn ich 720p Bilder brauche?

Die ALEXA erzeugt keine 720p Bilder. Wenn Sie in 1080p drehen, können Sie Ihre Aufnahmen in alle Länder verkaufen, die ebenfalls 1080p nutzen. Und eine Umwandlung in 720p ist völlig unproblematisch.

10. FERNSTEUERUNG
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Wie kann ich die ALEXA fernsteuern?

Es gibt fünf verschiedene Möglichkeiten, eine ALEXA Kamera fernzusteuern. 

  • Die Fernsteuerungseinheit RCU-4 bietet eine komplett verkabelte Fernsteuerung aller ALEXA Kamera-Modelle, einschließlich der Möglichkeit, alle Einstellungen zu ändern.

  • Alle ALEXAs mit der rechten "Plus"-Seitenverkleidung (ALEXA Plus, ALEXA Plus 4:3, ALEXA Studio, ALEXA XT Plus und ALEXA XT Studio) können über die Fernsteuerung WCU-4 von ARRI kabellos gesteuert werden. Die WCU-4 verbindet sich direkt mit dem Kamerafunk, daher gibt es keine zusätzlichen Buchsen oder Kabel.

  • Die WCU-4 kann auch mit ALEXA Kameras ohne "Plus" (ALEXA, ALEXA XT, ALEXA M, ALEXA XT M) verwendet werden, solange die universelle Motorsteuerung UMC-4 an der Kamera angeschlossen ist. Die WCU-4 kommuniziert mit der UMC-4, und die UMC-4 wiederum mit der Kamera. 

  • Dank des in allen ALEXA Kameras eingebauten Web-Browsers kann jeder Computer sämtliche Kamerafunktionen fernsteuern. Damit dies funktioniert, müssen die Ethernet-Anschlüsse am Computer und an der Kamera miteinander verbunden werden.



  • Grundlegende Funktionen wie REC/STOP können an ALEXA Kameras mit dem kabelgebundenen RS-4 Schalter gesteuert werden.



 

 

Welche Einstellungen der ALEXA kann ich mit der WCU-4 ändern?

Die WCU-4 kann die Aufzeichnung der ALEXA starten und beenden. Für das Ändern der Kameraeinstellungen ist ein Remote-Lizenzschlüssel erforderlich. 

Mit dem ALEXA Remote-Lizenzschlüssel können die Setups der Kameras über die WCU-4 eingestellt werden, und zwar für die ALEXA Plus, ALEXA Plus 4:3, ALEXA XT Plus, ALEXA Studio und ALEXA XT. Die Fernsteuerungs-Möglichkeit der ALEXA wird aktiviert und deaktiviert, indem die Lizenzdatei in der WCU-4 geladen oder gelöscht wird. Die Voraussetzung hierfür ist das WCU-4 Software Update-Paket 01.00.00 oder höher und das ALEXA Software Update-Paket 8.0 oder höher.

Wenn der Remote-Lizenzschlüssel aktiviert ist, kann die WCU-4 auf folgende Parameter zugreifen:

 

  • Sensor-Bildfrequenz
  • Verschlusswinkel
  • Belichtungsindex
  • Weißabgleich
  • ND-Filter (ALEXA Studio)
  • Peaking am Monitorausgang (ein/aus)
  • Surround View am Monitorausgang (ein/aus)
  • Falschfarbe am Monitorausgang (ein/aus)
  • Statusinfo am Monitorausgang (ein/aus)
  • Framelines am Monitorausgang (ein/aus)
  • Benutzertasten 1-3 (ab WCU-4 SUP 2 und ALEXA SUP 11)
Funktioniert die RCU-4 mit der ALEXA M?

Ja. Allerdings muss die RCU-4 am Ethernet-Anschluss auf der Rückseite der ALEXA M oder ALEXA XT M angeschlossen sein. Eine Verbindung über den Ethernet-Anschluss am Kamerakopf funktioniert nicht.

Gibt es Einschränkungen, wenn man mit dem Funkschalter RS-4 arbeitet?

Ja. Die RUN LED am RS-4 funktioniert nur bis zu einem Verschlusswinkel von circa 340 Grad. Dies liegt daran, dass der RS-4 ursprünglich für Filmkameras konzipiert wurde, bei denen solch extreme Verschlusswinkel niemals genutzt wurden. Beachten Sie auch: Am RS-4 bedeutet die rote LED-Leuchte "noch keine Aufzeichnung/Stopp", die grüne LED "Aufzeichnung".

Welche Internetbrowser sollte man verwenden, um die ALEXA fernzusteuern?

In Tests konnten wir die besten Ergebnisse mit Firefox, Chrome und Safari erzielen. Der Internet Explorer ist mit Teilen der Web 2.0-Technik des ALEXA Web-Browsers nicht kompatibel. 

Warum funktioniert der Web-Browser der ALEXA Fernsteuerung nicht?

Möglicherweise wurde die Einstellung für NETWORK ACCESS (Netzwerkzugriff) auf die Einstellung READ ONLY (nur lesen) eingestellt. Überprüfen Sie die Einstellung MENU > SYSTEM > NETWORK ACCESS, READ ONLY und stellen Sie sie auf OFF, wenn Sie die Browser-Funktion der Fernsteuerung verwenden möchten. 

11. WÄRME / KÄLTE / UMGEBUNG
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Wozu dient die Einstellung "Hohe Luftfeuchtigkeit" bei der Sensor-Temperatur? Wird die Kamera damit leiser?

Die Temperatur des ALEXA Sensors wird konstant auf 35 Grad Celsius gehalten. Bei Dreharbeiten unter extrem heißen und feuchten Bedingungen ist es in seltenen Fällen möglich, dass sich im Inneren des Filterpakets vor dem Sensor Kondenswasser bildet. In diesem Fall kann der Sensor im Menü unter SYSTEM > SENSOR > SENSOR TEMPERATURE auf "High Humidity" (hohe Luftfeuchtigkeit) gestellt werden, wodurch der Sensor auf 40 Grad erwärmt wird. Wird der Sensor bei 40 Grad betrieben, wirkt sich das nur auf die Kondensation aus. Die Temperatur hat beim normalen Betrieb keinen Einfluss auf die Bildqualität, auch das Eigengeräusch der Kamera wird davon nicht beeinflusst. Da diese Einstellung jedoch mehr Strom verbraucht, empfehlen wir, den Sensor im Normalfall in der Standardtemperatur zu nutzen. Der Modus für die hohe Luftfeuchtigkeit wird in der rechten Kameraanzeige mit dem Symbol einer Palme angezeigt und im Sucher durch das Informationssymbol "i". 

Wenn Sie bei sehr heißen Temperaturen drehen und die Lüftergeräusche der Kamera zu laut sind, schalten Sie die Kamera im Menü unter SYSTEM > FAN MODE in den "Rec Low"-Modus. Befindet sich der Lüfter in der Einstellung "Rec low", läuft der Lüfter im Standby-Modus auf Vollbetrieb und während der Kameraaufzeichnung mit niedriger Geschwindigkeit. 

Warum wird die Temperatur des ALEXA Sensors beim Einschalten in sehr kalten Umgebungen zuerst als zu warm angezeigt?

Wird der ALEXA Sensor bei sehr kalten Temperaturen genutzt, benötigt der Regelkreis für die Sensor-Temperatur erst ein paar Minuten, um auf die richtige Temperatur zu kommen. Währenddessen wird Ihnen möglicherweise die Warnung angezeigt, der Sensor sei zu heiß. Bei kalten Temperaturen sollten Sie die Kamera zunächst ein paar Minuten auf die geeignete Betriebstemperatur bringen, bevor Sie aufzeichnen.

Was ist zu beachten, wenn ich bei extrem heißen Temperaturen drehen möchte?

In der Regel sollte die Kamera im Lüfter-Modus "Regular" laufen. Hier läuft der Lüfter geräuscharm bei Temperaturen von bis zu 30 Grad Celsius (86 Grad Fahrenheit). Bei den meisten Drehbedingungen hat sich diese Einstellung bewährt. Steigt die Temperatur jedoch und somit auch die Innentemperatur der Kamera, erhöht die Kamera langsam die Lüfterdrehzahl, um die Kühlung der Elektronik sicherzustellen. Gleichzeitig wird das Lüftergeräusch lauter. Das betrifft alle Betriebs-Modi: Standby, Record und Playback.

In seltenen Fällen kommt es vor, dass bei hohen Umgebungstemperaturen das Lüftergeräusch störend wird. Dann kann der Lüfter in die Einstellung "Rec low" umgeschaltet werden. Solange die Umgebungstemperatur unter 30 Grad Celsius (86 Grad Fahrenheit) liegt, unterscheidet sich der "Rec Low"-Modus nicht vom "Regular"-Modus. Wird bei der Kameratemperatur allerdings ein bestimmter Schwellenwert überschritten (der nicht immer ab der selben Umgebungstemperatur erreicht wird, meist aber ab circa 30 Grad Celsius und 86 Grad Fahrenheit), läuft der Lüfter im Standby- und Playback-Betrieb schneller, um die Kamera zu kühlen. Sobald aufgezeichnet wird, läuft der Lüfter dann so lange wie möglich langsamer und leiser.
Hinzu kommt: Wird der Lüfter-Modus "Rec low" eingestellt, lässt die Kamera eine höhere Innentemperatur zu, um zu ermöglichen, dass der Lüfter so lange wie möglich leise läuft. Dadurch kann sich das Kameragehäuse wärmer anfühlen als im "Regular"-Modus. Da die Einstellung "Rec Low" bei hohen Temperaturen im Standby- und Playback-Betrieb zu lauteren Kamerageräuschen führt, empfehlen wir den "Rec low"-Modus wirklich nur zu nutzen, wenn das Lüftergeräusch wegen sehr heißer Umgebungstemperaturen problematisch wird.

Im seltenen Fall, dass die Kamera ihre Temperaturgrenze bei der Aufzeichnung erreicht, wird sie langsam die Lüfterdrehzahl erhöhen, um die Elektronik zu kühlen.
 

 

Hinweis: Geräusche können auch durch einen verschlissenen Lüfter verursacht werden. In diesem Fall sollten Sie den Lüfter ersetzen.

Was ist zu beachten, wenn ich bei extrem kalten Temperaturen drehe?

Zwar ist die ALEXA offiziell für eine Temperatur von bis zu -20° C / -4° F (bei maximal 95 Prozent Luftfeuchtigkeit, nicht kondensierend) ausgelegt, doch eine Reihe von Kunden haben mit der ALEXA problemlos und ohne Heizgeräusche bei deutlich niedrigeren Temperaturen gearbeitet haben. Dennoch: Unterhalb von -20° C / -4 °F kondensiert schnell mal die Luftfeuchtigkeit oder die Atemluft auf dem Okular – oder diese gefriert sogar. In solchen Fällen wird ein beheiztes Okular empfohlen, um eine klare Sicht zu ermöglichen. Für das Okular der ALEXA eignen sich die beheizten Okularmuscheln HE-6 oder HE-7 von ARRI ideal, die älteren beheizten Okulare für Filmkameras jedoch nicht.

Es ist auch entscheidend, die Akkus warm zu halten und stets voll zu laden, da sie sich bei kalten Temperaturen schnell entladen.

12. SxS PRO oder SxS PRO+ Karten
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Welche Arten von SxS Karten unterstützt die ALEXA?

ALEXA Kameras bis zum Upgrade SUP 9.0 laufen mit SONY SxS PRO Karten. Ab SUP 10 unterstützen die ALEXA Kameras SxS PRO und SxS PRO+ Karten der ersten Generation. Mit dem Upgrade-Paket SUP 11 unterstützen ALEXA Kameras mit SxS PRO Karten sowie mit SxS PRO+ Karten der ersten und zweiten Generation.

Nicht kompatibel mit der ALEXA sind SONY SxS-1 Karten, SxS Karten von Drittanbietern, der Speicherstick-Adapter SONY MEAD-MS01 oder Adapter von Drittanbietern.

ALEXA XT Kameras und ALEXA Classic Kameras mit XR Modul-Upgrade benötigen den SxS Adapter, wenn SxS PRO oder SxS PRO+ Karten genutzt werden.

Wie exakt wird die Restlaufzeit für SxS PRO und SxS PRO+ Karten angezeigt?

Die auf der ALEXA angegebene Zeit errechnet sich nach der maximal möglichen Datenrate beim jeweiligen Codec und der jeweiligen Bildrate. Da die ProRes-Codecs von Apple eine variable Bitrate haben, ist die tatsächliche Restlaufzeit abhängig vom Bildinhalt und in der Regel länger als die angegebene Restlaufzeit. Bitte beachten Sie: Die Schätzwerte werden in kurzen Intervallen aktualisiert. Je voller die Karte ist, desto genauer wird die Schätzung.

Wie kann ich zu der anderen SxS PRO oder SxS PRO+ Karte wechseln, wenn ich keinen Zugriff auf eine ALEXA Classic habe?

Wenn Sie keine Fernsteuerung wie die RCU-4 oder WCU-4 nutzen, zeichnen Sie auf Karte 1 auf, bis sie voll ist. Dann stoppt die ALEXA die Aufzeichnung. Wenn Sie anschließend auf REC drücken, startet die Kamera automatisch mit der Aufzeichnung auf der zweiten Karte. Sobald die zweite Karte auch voll ist, ist die ALEXA intelligent genug, eben nicht wieder auf Karte 1 aufzuzeichnen. Sie müssen daher die Karten austauschen.
Wenn Sie mit der RCU-4 oder WCU-4 arbeiten, können Sie steuern, mit welcher Karte Sie aufzeichnen. Sie müssen nur eine der USER-Tasten dem "Toggle SxS"-Befehl zuordnen.

Kann ich eine SxS PRO- oder SxS PRO+ Karte verwenden, die mit einer älteren Kamera-Software formatiert wurde?

Nein. Verwenden Sie nur Karten, die mit der gleichen Software-Version formatiert wurden wie die Kamera, mit der Sie arbeiten. 

Warum beginnt die Aufzeichnung auf einer SxS PRO+ Karte langsamer?

Wird die REC-Taste gedrückt, startet die Aufzeichnung bei SxS Pro+ Karten mit minimaler Verzögerung. Dies liegt an der neuen Architektur dieser Karten.

13. QUICKTIME / PRORES
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Ich habe eine ProRes- / SxS-Aufnahme unterbrochen. Was nun?

Wird eine Aufnahme unterbrochen, ohne die Aufzeichnung vorher zu stoppen – beispielsweise wegen eines Stromausfalls oder durch das Entfernen der Karte,– ist zwar der Inhalt auf der Karte weiterhin lesbar, aber das Dateisystem könnte beeinträchtigt worden sein. Kopieren Sie den Karteninhalt auf ein anderes Speichermedium und formatieren Sie die Karte erneut, bevor Sie wieder darauf aufzeichnen.

Drehe ich besser mit ProRes HD oder ProRes 2K?

Für HD-Material ist ProRes HD am besten. Drehen Sie in ProRes 2K und downsamplen Sie in der Postproduktion auf HD, ist das für die Auflösung nicht von Vorteil. Im Gegenteil: Das Material könnte schlechter aussehen, als wenn sie gleich in der Kamera mit ProRes HD aufzeichnen. Wenn Sie das Material in der Postproduktion allerdings reframen, skalieren, drehen oder stabilisieren möchten, können Sie im Format ProRes 2K drehen und das Material in der Postproduktion anschließend auf HD herunterrechnen. Dafür müssten Sie benutzerdefinierte Framelines erstellen, damit Sie das Original-HD im 2K-Frame sehen können. Zwar wird bei ProRes 2K und HD ein minimal anderer Downscale-Faktor in der Kamera genutzt. Unsere umfangreichen Tests haben jedoch weder einen Unterschied in der MTF gezeigt noch einen sichtbaren Unterschied zwischen HD-Aufnahmen und Aufnahmen in 2K, die zu HD heruntergerechnet wurden.
ProRes 2K eignet sich ideal für 2K-Kinomaterial, da es für einen 2K Cine-Workflow in der Postproduktion konzipiert ist

Wenn ich während der Aufzeichnung die Kameraeinstellungen ändere, was zeichnet die FCP XML-Datei dann auf?

Die FCP XML-Datei auf SxS-Karten nimmt dann mit den Kameraeinstellungen auf, die zu Beginn eines Clips ausgewählt wurden. Wird beispielsweise während der Kameraaufzeichnung von EI 400 auf 800 umgeschaltet, wird im FCP XML-Text für diesen Clip nur der Wert EI 400 angezeigt.

Warum unterscheiden sich die Zahl der Photosites von ProRes 2K 4:3 (2868 x 2150) und ARRIRAW 4:3 (2880 x 2160)?

Für alle Beteiligten wäre es tatsächlich einfacher gewesen, für ProRes 2K 4:3 und ARRIRAW die gleiche Zahl an Photosites anzubieten. Doch unser Hauptanliegen ist die Bildqualität. Es ist eine Ironie der digitalen Bildgestaltung, dass wir durch die Reduzierung der Bildbreite von 2880 auf 2868 Photosites einen viel besseren Downscaling-Algorithmus in der Kamera verwenden und damit ein besseres Bild erzeugen können. 

Wofür stehen die vier Vieren in "ProRes 4444"?

Die offizielle Bezeichnung von Apple für diesen Codec ist "ProRes 4444", was "ProRes four by four" ausgesprochen wird. Die ersten drei Vieren stehen für die drei Farbkanäle, die vierte Vier für einen Alphakanal. Der Alphakanal kann in der Postproduktion genutzt werden, hat aber keinen Einfluss auf die Bilderfassung. 

Warum ist ProRes immer in Standard-Signalbandbreite?

Apple gibt an, dass ProRes immer mit der Standard-Signalbandbreite konform sein soll. Unsere Tests haben gezeigt, dass eine ProRes-Datei mit erweiterter Signalbandbreite in manchen Apple-Programmen zu Clipping führt. Sicher, die Unterschiede zwischen der standardmäßigen und erweiterten Kodierung sind im Wesentlichen akademischer Natur und haben keine Auswirkungen auf die Bilder. Bei einem Bild, das der Norm entsprechend im 10 Bit-Signalbereich kodiert ist, liegt der Codewertebereich zwischen 64 und 940 (876 Codewerte). Bei einem 10 Bit-Signal, das die erweiterte Bandbreite nutzt, liegt der Codewertebereich zwischen 4 und 1019 (1015 Codewerte). Entgegen einer verbreiteten Meinung führt eine erweiterte Signalbandbreite nicht zu einem höheren Dynamikumfang Es handelt sich vielmehr nur um eine Quantisierung (Anzahl der Helligkeitsstufen zwischen den dunkelsten und hellsten Bildanteilen) von marginaler Größe (ca.0,2 Bits).

Warum warnt Final Cut Pro davor, dass eine ALEXA ProRes-Datei nicht für Wiedergabe in Echtzeit optimiert ist?

Beginnt ein Quicktime-Clip, der den ProRes-Codec nutzt, mit dunklen Frames, wird in FCP möglicherweise eine Warnung angezeigt, dass der Clip nicht für die Wiedergabe in Echtzeit optimiert sei. Es handelt sich um eine Falschmeldung, die bei jedem beliebigen ProRes-Clip auftreten kann, nicht nur bei solchen von der ALEXA. 

14. PRORES 4444 XQ
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Welche Vorteile hat ProRes 4444 XQ?

ProRes 4444 XQ gehört zum Upgrade-Paket SUP 10. Diese Version hat ein niedrigeres Kompressionsverhältnis (1:4,5) als ProRes 4444 (ca. 1:6,8). Das führt zu einer höheren Datenrate, was bei anspruchsvollen Farbkorrekturen in der Postproduktion außerordentlich hilfreich ist. Dass es sich um ein 12 Bit-Codec (wie ProRes 4444) handelt, hilft dabei, die überdurchschnittliche Tonskala des Log C-Signals der ALEXA zu erhalten. 

Who will use ProRes 4444 XQ?

ProRes 4444 XQ is one more choice available in addition to the other ProRes codecs, ARRIRAW and DNxHD. Customers can choose the recording format that best matches their post workflow, distribution format and budget. This flexibility has always been one of the great advantages of ALEXA cameras. While we expect ProRes 4444 to continue to be the most popular recording format for ALEXA shows, we think that a number of commercials and high end TV shows will want to use ProRes 4444 XQ. 

Welche ALEXA Modelle unterstützen ProRes 4444 XQ?

ProRes 4444 XQ läuft auf allen ALEXA XT und ALEXA Classic Kameras mit XR Modul-Upgrade. Der Grund dafür: Die XR und XT Kameras haben eine viel leistungsfähigere Kompressionskarte als die ALEXA Classic Kameras. Die Kompressionskarte der ALEXA Classic Kameras ist für die höhere Datenrate von ProRes 4444 XQ nicht geeignet. 

Ist ProRes 4444 XQ geeignet für ProRes HD, 2K, 16:9 und 4:3?

Ja, alle derzeit unterstützten ProRes-Auflösungen (ProRes HD und ProRes 2K) und alle unterstützten Seitenverhältnisse (ProRes HD 16:9, ProRes 2K 16:9 und ProRes 2K 4:3) können die Vorteile von ProRes 4444 XQ nutzen. 

Mit welchen Speichermedien kann ich ProRes 4444 XQ aufzeichnen?

Sie können dafür SxS PRO und SxS PRO+ Karten, CFast 2.0 Karten oder XR Capture Drives verwenden.

Welche Postproduktions-Software unterstützt ProRes 4444 XQ?

Derzeit wird ProRes 4444 XQ unterstützt von:

 

  • Final Cut Pro X 10.1.2 und höheren Versionen
  • BMD Resolve 11 Beta 2 und höheren Versionen (Mac und Linux)
  • Colorfront ExD 2014 sowie OSD 2014 und höheren Versionen
  • Quantel Pablo Rio
  • Pomfort Silverstack
  • Avid Media Composer (8.1 und höheren Versionen)
  • Autodesk Smoke, Flame, Assist, Flare, Lustre
  • Codex Vault
  • Filmlight Baselight
  • Filmlight Daylight

 

Und viele andere Anwendungen, die mit der neuesten Version von Apple Mac OS und der neuesten Version von QuickTime funktionieren.

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Postproduktions-Haus, bevor Sie mit ProRes 4444 XQ drehen. Stellen Sie sicher, dass dessen Tools auch ProRes 4444 XQ unterstützen. 

Welche maximale Bildfrequenz ist mit ProRes 4444 XQ möglich?

Siehe Tabellen unten.

Für eine Tabelle mit den Bildfrequenzen der ALEXA XT Kameras: bitte hier klicken.

Für eine Tabelle mit den Bildfrequenzen der ALEXA Kameras mit XR Modul-Upgrade: bitte hier klicken

Welche Datenraten hat ProRes 4444 XQ?

Siehe Tabelle unten. Zum Vergleich: ProRes 4444 HD/16:9 bei 29,97 fps bietet ungefähr 330 MBit/s. ProRes 4444 XQ HD/16:9 bei 29,97 fps bietet circa 495 MBit/s. Somit ist die Datenrate von ProRes 4444 eineinhalb mal höher als die Datenrate von ProRes 4444.

Für eine detaillierte Tabelle mit den Datenraten der ALEXA XT und ALEXA Classic Kameras mit XR Modul-Upgrade: bitte hier klicken

Bedeutet das, dass ich beim Drehen mit ProRes 4444 XQ mehr Speicherkapazität benötige?

Ja. Da ProRes 4444 XQ ungefähr die 1,5-fache Datenrate von ProRes 4444 hat, benötigen Sie etwa die 1,5-fache Speicherkapazität. Dafür erhalten Sie eine weit bessere Bildqualität. 

Wird die AMIRA ProRes 4444 XQ ebenfalls unterstützen können?

Möglicherweise in der Zukunft, doch momentan ist ProRes 4444 XQ nur für die ALEXA XT und XR Kameras verfügbar.

15. DNXHD
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Warum schaltet die Kamera manchmal in den ProRes-Modus zurück?

Wenn die interne Kameraaufzeichnung auf DNxHD einstellt ist, schaltet die Kamera in den ProRes-Codec um, wenn Sie ein Format eingeben, das für DNxHD nicht verfügbar ist (zum Beispiel den 4:3 Sensormodus). Bitte überprüfen Sie Ihre Kameraeinstellungen, wenn Sie zwischen normaler Geschwindigkeit und Highspeed wechseln oder das Sensorformat ändern. 

Warum wird OP1a von ALEXA MXF / DNxHD genutzt?

OP1a eignet sich besser für die Aufzeichnung eines Datenstroms in einer Digitalkamera als OP-Atom. Dafür gibt es eine Reihe von technischen Gründen. Vor allem aber führt eine Unterbrechung der Aufzeichnung in OP1a zu einem Verlust von nur ein paar Frames, während bei OP-Atom der gesamte Clip verloren gehen könnte.

Darüber hinaus setzen viele Sender auf MXF / OP1a Dateien als ihr primäres Erfassungs- und Archivierungsformat. Diese Dateien direkt aus der Kamera liefern zu können, bietet viel Potenzial hinsichtlich Kosteneinsparungen. Sobald das Material von der Kamera übertragen wurde, können die Clips für die Media Asset Management-Datenbank markiert und direkt ans Archiv weitergesendet werden.

Kann ich ALEXA DNxHD OP1a in OP-Atom wandeln?

Beim Arbeiten mit Avid Interplay ist die Verwendung von OP-Atom obligatorisch, da der Index-Service, der die Datenbank pflegt, nur Medien in diesem Format akzeptiert. Arbeiten jedoch mehrere Cutter gleichzeitig mit dem Material, oder überschreitet die Anzahl der Clips, auf die zugegriffen werden soll, mehrere tausend Clips, sollte das Material in OP-Atom MXF Dateien umgewandelt werden.

Für das Konvertieren des MXF Container-Formats ist eine Transkodierung des ALEXA Materials nicht nötig. Es müssen nur die Haupt-Streams konsolidiert werden, d. h. erst getrennt und dann wieder in einzelne Dateien verpackt. Die Geschwindigkeit dieses Prozesses hängt stark davon ab, wie schnell das Interface und der Speicher arbeiten, die zum Lesen und Schreiben der Mediendateien verwendet werden.

16. WIEDERGABE
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Warum kann ich mein ProRes-Material nicht abspielen?

Es ist möglich, dass Ihr Material mit einer älteren oder neueren Version des ALEXA Software Update-Pakets (SUP) aufgezeichnet wurde als der Version, die Sie auf der Kamera installiert haben, mit der Sie das Material wiedergeben wollen. In dem Fall meldet der INFO-Bildschirm: "files not consistent". Die ALEXA kann nur das Material wiedergeben, das mit der gleichen SUP-Version aufgenommen wurde. 

Ich sehe Artefakte bei der Wiedergabe von 4:3 Highspeed-Aufnahmen. Ist das normal?

Ja. Bei Material, das im Format 4:3 mit mehr als 48 fps gedreht wurde, kann bei der Wiedergabe am Bildrand eine schmale Linie auftauchen. Das ist ein Wiedergabe-Artefakt, das jedoch nicht im aufgezeichneten Bild vorhanden ist.

Bei der Wiedergabe von Aufnahmen in 16:9 ARRIRAW sehe ich einen schwarzen Rand. Ist das normal?

Ja. Bei der Wiedergabe von 16:9 ARRIRAW Footage ist ein dunkler Rand in der Breite eines Pixels an den Rändern des Bildes sichtbar. Das ist normal und hat keinen Einfluss auf das aufgenommene Bild.

Warum schaltet der Sensor nicht auf die eingestellte Bildfrequenz, wenn ich bei der Wiedergabe auf LIVE drücke?

Wenn Sie die LIVE-Taste auf dem PLAY-Bildschirm drücken, zeigt die HD-Ausgabe das Live-Bild vom Sensor. Der wiederum läuft nicht in der Bildfrequenz, die Sie am Bildschirm ausgewählt haben, sondern in der Bildfrequenz des momentan laufenden Projekts. Das liegt an der Arbeitsweise der ALEXA Elektronik und fällt eigentlich nur auf, wenn der Sensor auf eine andere Bildfrequenz eingestellt ist als die HD-Ausgänge.

Kann ich ALEXA ProRes-Clips auf einem AJA Ki Pro ansehen?

ProRes QuickTime-Dateien, die mit der ALEXA aufgezeichnet wurden, lassen sich nicht auf einem Ki Pro anzeigen, wenn sie direkt von einer SxS PRO-Karte auf die Festplatte des Ki Pro kopiert werden. Wenn Sie die Dateien erneut aus einem anderen Programm wie Final Cut Pro (FCP) speichern, können Sie Clips auf dem Ki Pro abspielen.

17. AUDIO
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Wird bei der ALEXA das Audioformat komprimiert?

Nein. Da Audio im Vergleich zu Video sehr niedrige Datenraten hat, wird es unkomprimiert auf allen kamerainternen Aufnahmemedien aufgezeichnet und unkomprimiert in den HD-SDI Datenstrom eingebettet.

18. FRAGEN ZUR SYNCHRONISIERUNG UND 3D
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Kann ich die ALEXA Studio mit den anderen ALEXAs synchronisieren?

Die ALEXA Studio kann mit anderen ALEXA Kameras synchronisiert werden. Es muss lediglich ihr Spiegelverschluss ausgeschaltet werden. Eine Synchronisierung ist bei der ALEXA Studio nicht möglich, solange der Spiegelverschluss eingeschaltet ist.

Welche Vorteile hat die ALEXA bei 3D-Aufnahmen?

Für 3D Rigs eignen sich die ALEXA M und ALEXA XT M ideal. Der Kamerakopf ist leicht und klein, Kameraeinstellungen können am Gehäuse eingegeben werden, und Magazine direkt dort gewechselt werden. Das Gehäuse kann bei der DIT Station abgestellt werden.

Darüber hinaus ist auch die hohe Grundempfindlichkeit der ALEXA für 3D Mirror Rigs ideal, da der Spiegel immer etwas Licht schluckt. Der weite Belichtungsspielraum hilft dabei, realistischere und natürlichere Bilder zu übertragen, da Clipping-Artefakte das räumliche Empfinden der Zuschauer stark beeinträchtigen würden. Das Verhältnis von der Sensorposition zu den Befestigungspunkten der Kameras ist bei allen ALEXAs gleich. Sie lassen sich somit ideal in 3D Rigs integrieren, und eine ALEXA kann problemlos durch eine andere ALEXA ausgetauscht werden. Kameraleute und auch die Anbieter von hochwertigen 3D-Lösungen haben bestätigt, dass die Qualität der 3D-Aufnahmen mit der ALEXA einfach atemberaubend ist. Ab dem Software Update-Paket 2.1 ist die ALEXA geeignet für die präzise 3D-Synchronisation von Sensor, HD-Ausgang, Timecode und Kamera-Einstellungen. Für diese Funktionen benötigen Sie das ALEXA 3D Kabel-Set (K0.71032.0).

Erfolgt die Wiedergabe von zwei für 3D synchronisierten ALEXAs ebenfalls synchron?

Nein. Die 3D-Synchronisation betrifft nur den Aufnahme-Modus, nicht die Wiedergabe.

Kann ich Objektiv-Synchronisation mit einer ALEXA und einer ALEXA Plus nutzen?

Nein. Objektiv-Synchronisation funktioniert zwischen zwei Plus Kameras, nicht bei ALEXAs ohne Plus-Modul.

Ich versuche, zwei ALEXAs bei 0,75 fps zu synchronisieren, es funktioniert aber nicht. Warum?

Die Sensoren zweier Kameras können nur über ein EXT Sync-Kabel bei 1 fps oder darüber synchronisiert werden. Da 0,75 genau fünf Stopps unter 24 fps liegt, haben wir beschlossen, die Bildfrequenz trotzdem zu ermöglichen.

Muss man bei der Verwendung der 3D Objektiv-Synchronisation etwas beachten?

Ja. Wenn Sie zwei Objektive an zwei ALEXA Plus Kameras mit 3D-Synchronisation und 3D Objektiv-Synchronisation verwenden (das heißt, dass die ARRI WCU-4 oder das cmotion cvolution-System das Master-Objektiv steuern und das Slave-Objektiv entsprechend folgt), muss sich von den beiden Objektiven dasjenige an der Masterkamera befinden, dessen Fokuswert an der mechanischen Nahfokus-Endstellung beim Auslesen höher liegt.

So finden Sie heraus, welches Objektiv die größere Schärfe ausliest:

 

  • Bringen Sie die Objektive nacheinander an einer ALEXA Plus an und betrachten Sie den Fokuswert auf dem LDS-Bildschirm der Kameraanzeige (WRS-Taste > LENS DATA).
  • Drehen Sie das Objektiv auf seine mechanische Nahfokus-Endstellung. Schauen Sie auf den Wert, der für den Fokus angezeigt wird.
  • Das Objektiv mit dem höheren Wert muss an der Masterkamera angebracht werden.
  • Werden die Objektive vertauscht, kann es dazu kommen, dass das Masterobjektiv einen Nahfokuswert erreicht, den das Slave-Objektiv nicht erreichen kann. Das bedeutet: Das Slave-Objektiv wäre solange unscharf, wie sich das Master-Objektiv in diesem Fokusbereich befindet.
19. ACCESSORIES
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Welche Art Verstellplatte kann ich an ALEXA Kameras verwenden (außer Studio und Studio XT)?

Es gibt drei verschiedene Arten, ALEXA Kameras (außer Studio und XT Studio) an einer Verstellplatte zu befestigen.

 

  • 1. Jede ALEXA hat einen Keiladapter WA-1, der unten am vorderen Fuß befestigt ist. Damit kann die Kamera an einer Video-artigen Schnellwechselplatte von ARRI, SONY oder Panasonic befestigt werden. Eine tolle Möglichkeit für alle diejenigen, die bereits eine solche Schnellwechselplatte besitzen.
  • 2. Verleihhäuser die jede Menge klassischer ARRI Verstellplatten besitzen, können die WA-1 durch den Bridge Plate Adapter BPA-1 oder BPA-2 ersetzen. Mit dem BPA-1 oder BPA-2 ausgerüstet, kann die Kamera auf der Verstellplatte BP-3, 5, 8 oder 9 angebracht werden.
  • 3. Wenn Sie weder eine klassische ARRI Verstellplatte noch eine Schnellwechselplatte besitzen, können Sie Ihre ALEXA auch mit der neuen Verstellplatte BP-12 (für 19 mm Studio-Rods) oder BP-13 (für 15 mm Studio-Rods) ausrüsten, die speziell für die ALEXA konzipiert wurden. Die BP-12 und die BP-13 erfüllen die gleiche Funktion wie die BP-3, 5, 8 oder 9. Bitte beachten Sie, dass die BP-12 und die BP-13 nicht mit den früheren Basisplatten kompatibel sind, die einen schmaleren Federzapfen hatten. Sie sind allerdings mit den neuen Basisplatten mit breiterem Zapfen kompatibel.

 

 

Welche Art Verstellplatte kann ich an ALEXA Studio und Studio XT verwenden?

Da der vordere Fuß der ALEXA Studio und ALEXA XT Studio größer ist als der der anderen ALEXA Kameras, kann eine standardmäßige BP-8 (für 19 mm-Studio-Rods) oder BP-9 (für 15 mm-Studio-Rods) verwendet werden. Aus dem gleichen Grund sind die ALEXA Studio und die ALEXA XT Studio nicht kompatibel mit dem Keiladapter WA-1, den Adaptern BAP-1 und BPA-2 und allen Schnellwechselplatten von ARRI, SONY oder Panasonic.

Welches ARRI Zubehör für den Handkamerabetrieb eignet sich für die ALEXA?

Wenn Sie es besonders leicht wollen, sollten Sie Handgriffe an den Rosetten an der linken und rechten Seite der ALEXA anbringen und die lightweight rods für die Matte-Box und die Schärfeziehvorrichtung verwenden. Einen breiten Stand ermöglicht die Griffverlängerung (K2.47136.0), damit können Sie einen oder beide Griffe weiter von der Kamera wegbewegen. Für noch mehr Komfort, sollten Sie das ALEXA Schulterpolster (SP-4) verwenden. Wenn Ihnen ein kleines bisschen mehr an Gewicht nichts ausmacht, bringen Sie die Verstellplatte BP-12 an der ALEXA an und befestigen Sie das Schulter-Set S-4 oder S-5 auf der BP-12. Damit haben Sie noch mehr Möglichkeiten bei der Positionierung der Griffe.

In unserem ALEXA Griff-Set (K0.71033.0) sind zwei Handgriffe sowie zwei Verlängerungen enthalten, mit denen die Handgriffe nach links und rechts erweitert werden können und zwei Verlängerungen, mit denen Sie die Handgriffe weiter vor Ihren Körper bringen können.

Für weiteres professionelles Kamera-Zubehör, schauen Sie sich bitte die vorgeschlagenen Sets für die ALEXA an.

Worin besteht der Unterschied zwischen den ALEXA Schulterpolstern SP-3 und SP-4?

Das SP-4 ist etwas kürzer und passt somit auch zur Verstellplatte BP-12 sowie zur ALEXA Studio oder ALEXA XT Studio, wenn sie mit BP-8 kombiniert werden.

Sind die Aufnahmen für die 15 mm-Rohre bei der ALEXA an der gleichen Position wie bei den 416 und 16SR-Kameras?

Ja. Bei den integrierten Aufnahmen der ALEXA für die Rohre sind der Durchmesser und der Abstand zueinander sowie zur optischen Achse identisch wie bei den Kameraserien 416 und 16SR. Das heißt: All die Rohre, die bereits bei der Kameraserie 416 und 16SR verwendet wurden, sind auch bei der ALEXA einsetzbar.

Verkaufen Sie ALEXA Timecode-Kabel?

Nein. Aber es gibt verschiedene Drittanbieter, die Timecode-Kabel für die ALEXA verkaufen (unter anderem Ambient), und viele fähige Leute bauen sich ihre eigenen. Der Schaltplan für den ALEXA TC-Anschluss ist im hinteren Teil des ALEXA Handbuchs abgebildet. Dieses finden Sie auf der Webseite unter DOWNLOADS.

Wofür ist die Griffverlängerungshalterung HEB-2?

Wie der Name schon sagt, kann diese Halterung zur Verlängerung der ALEXA Griffe verwendet werden. Darüberhinaus verfügt sie über einen integrierten Bandhaken. Ist die HEB-2 vor dem Mittelgriff CCH-1 der ALEXA angebracht und der Bandhaken zeigt nach oben, kann der Kameraassistent daran das Messband so hoch wie möglich anbringen, damit es der Mattebox nicht im Weg ist. Die HEB-2 kann auch an jedem beliebigen anderen Befestigungspunkt mit 3/8-16 UNC-Gewinde angebracht werden. Bitte beachten Sie, dass wir auch noch die HEB-1 anbieten, bei der es sich um die etwas kürzere Version ohne Bandhaken handelt.





Wofür ist der Leveling Block LB-1?

Ist die ALEXA (außer ALEXA Studio und die ALEXA XT Studio) mit einer Verstellplatte und einem Ansteck-Akku bestückt und steht auf einer ebenen Fläche wie einem Tisch oder dem Boden, ruht die Kamera auf der Verstellplatte und dem Akku. Da das nicht optimal für die Kamera und die Akku-Schnittstelle ist, kann der LB-1 am hinteren Fuß des Schulterbogens der ALEXA befestigt werden. Damit ruht die ALEXA auf der Verstellplatte und dem LB-1.

Ist es okay, die ALEXA bei Regen abzudecken?

Die ALEXA braucht Luft, damit der Lüfter richtig arbeiten kann. Würden Sie die ALEXA vollständig in einen Plastiksack oder unter einer verschlossenen Regenabdeckung verstecken, würde die Luftzufuhr für das Kühlsystem abgeschnitten werden. Zwar ist das für einen kurzen Moment in Ordnung, für längere Zeit muss davon aber abgeraten werden. ARRI bietet eine spezielle Regenhaube (ALEXA Rain Protector ARP-1, K2.72026.0), in der aus diesem Grund spezielle Öffnungen integriert sind.

Kann ich die ALEXA in einem Unterwassergehäuse verwenden?

Ja. Wir haben verschiedene Tests mit thermischen Simulationen durchgeführt und mit zahlreichen Unterwasser-Kameraleuten gesprochen. Dabei kamen wir zu dem Ergebnis: Bei Unterwassergehäusen aus Aluminium oder Glasfaser reicht die kühlende Wirkung des Wassers in den meisten Fällen aus, um die ALEXA in der richtigen Temperatur zu halten. Wir empfehlen, den Sensor in den Modus "High Humidity" (hohe Feuchtigkeit) umzustellen. In dieser Stellung ist der Sensor ein wenig heißer und benötigt weniger Kühlung, was keine negativen Auswirkungen auf die Bildqualität hat. Somit wird eine Kondensation am Sensor verhindert


20. SENSOR/IMAGE PROCESSING
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Sitzt vor dem Sensor der ALEXA ein Niedrigkontrastfilter?

Nein. Vor dem ALEXA Sensor befindet sich ein Schutzglas, ein Infrarotfilter (IR), ein optischer Tiefpassfilter (OLPF) und ein Filter für ultraviolettes Licht (UV). All diese Komponenten sind von höchster optischer Qualität (und somit nicht billig), um die bestmögliche Bildqualität an diesem kritischen Punkt im Bildpfad sicherzustellen.

Was ist der Unterschied zwischen Photosites und Pixeln?

Sensoren haben Photosites, Dateien haben Pixel. Das Wort "Pixel" ist eine Verkürzung des Begriffs "Picture Element", und die lichtempfindlichen Bereiche auf einem Sensor sind noch keine Bildelemente.

Welche Dimensionen haben die Photosites des ALEXA Sensors?

Der Sensor ALEXA ALEV 3 existiert in drei verschiedene Versionen. Bitte beachten Sie, dass ein Upgrade auf einen anderen Sensor nicht möglich ist.

 

  • Der "ALEV 3 16:9" wird in der ALEXA, ALEXA Plus, ALEXA HD und ALEXA HD Plus verwendet. Dieser Sensor hat 2880 x 1620 Photosites, mit denen ein Bild für die Aufzeichnung erzeugt werden kann. Ein größerer Sensorbereich (3168 x 1782) wird für Surround-Views genutzt.

  • Für eine Detailzeichnung zum "ALEV 3 16:9" mit Aufzeichnungsbereichen, Surround Views und Bildstrichen klicken Sie bitte hier.

  • Der "ALEV 3 16:9/4:3" wird in der ALEXA Plus 4:3, der ALEXA M und den ALEXA Studios verwendet. Dieser Sensor hat 2880 x 2160 Photosites, mit denen ein Bild für die Aufzeichnung erzeugt werden kann. Ein größerer Sensorbereich (3168 x 2160) wird für Surround-Views genutzt.

  • Der "ALEV 3 16:9/4:3/Open Gate" wird in der ALEXA XT, ALEXA XT Plus, ALEXA XT M und ALEXA XT Studio verwendet. Dieser Sensor hat 3414 x 2198 Photosites, mit denen ein Bild für die Aufzeichnung erzeugt werden kann. In den Formaten 16:9 und 4:3 wird eine größere Fläche für Surround Views verwendet. Im Open Gate-Modus gibt es allerdings keine Surround-Ansicht, da alle verfügbaren Bildpunkte verwendet werden, um ein Bild zu generieren.

    Ein Bild mit Details zu den Aufzeichnungsbereichen, Surround Views und Framelines, Seite 1 von 2: bitte hier klicken.

    Ein Bild mit Details zu den Aufzeichnungsbereichen, Surround Views und Framelines, Seite 2 von 2: bitte hier klicken.
Welche Unterschiede bestehen zwischen den Sensormodi 16:9, 4:3 und Open Gate?




16:9 Sensormodus
Bei Aufzeichnung in ProRes und DNxHD sowie bei HD-SDI Ausgängen werden 2880 x 1620 Photosites vom Sensor ausgelesen. Diese Daten werden dann mit De-Bayering bearbeitet und um den Faktor 1,5 herunterskaliert, was zu einem schönen 1920 x 1080-Bild führt.


Bei ARRIRAW wird der gleiche Bereich von 2880 x 1620 Photosites ausgelesen, doch werden diese Bilddaten weder mit einem De-Bayering bearbeitet noch in der Kamera herunterskaliert. Stattdessen findet das De-Bayering des Materials in der Postproduktion statt, mit einer Reihe von optionalen Skalierungsfaktoren, die zu Bildern von HD bis 4K führen.


Sowohl der elektronische Sucher als auch der HD-SDI MON OUT-Ausgang können in den Modus Surround-View gesetzt werden. Damit wird mehr als der aufgezeichnete Bereich angezeigt. In diesem Fall wird ein Bereich mit 3168 x 1782 Photosites des Sensors abgedeckt, was auf beiden Seiten fünf Prozent mehr ist als bei den aufgezeichneten 2880 x 1620.

4:3 Sensormodus
Der Sensorbereich ist im Format 4:3 größer als beim Format 16:9 (2880 x 2160), aber nicht breiter. Distributionsformate, die durch die Sensorbreite beschränkt sind (1,78:1, 1,85:1, 2,39:1 flach und 2,39:1 mit 1,3x anamorphotischer Verzerrung) gewinnen durch den 4:3 Sensormodus nicht an Auflösung. Jedoch gewinnen diese Formate im 4:3 Sensormodus die Option für eine signifikante vertikale Repositionierung. Das Format, das im 4:3 Sensormodus wesentlich an Auflösung gewinnt, ist 2,39: 1 mit 2x anamorphotischer Verzerrung (klassisches CinemaScope).

ProRes 2K 4:3 erfasst 2868 x 2150 Photosites vom Sensor. Die Bilddaten werden mit De-Bayering bearbeitet und in der Kamera auf 2048 x 1536 herunterskaliert.

Bei ARRIRAW 4:3 wird ein Bereich von 2880 x 2160 ausgelesen. Bei diesen Bilddaten findet kein De-Bayering statt, noch werden sie in der Kamera herunterskaliert. Stattdessen findet das De-Bayering des Materials in der Postproduktion statt, mit einer Reihe von optionalen Skalierungsfaktoren, die zu Bildern von HD bis 4K führen.

Sowohl der elektronische Sucher als auch der HD-SDI MON OUT-Ausgang nutzen einen 2880 x 2160 Bereich (4:3) des Sensors. Es findet ein De-Bayering und ein Downscaling in der Kamera um den Faktor 1,5 statt. Die Anzeige erfolgt im Pillar Box-Format.

Pillar Box bedeutet: ein 4:3 Bild mit zwei vertikalen schwarzen Balken ("Säulen, englisch: "Pillars") innerhalb des 16:9 HD-Bildes.

Sowohl der elektronische Sucher als auch der HD-SDI MON OUT-Ausgang können in den Surround View-Modus gesetzt werden. Damit wird links und rechts mehr als der aufgezeichnete Bereich angezeigt. Leider kann kein Surround View oberhalb und unterhalb des aufgenommenen Bildes angezeigt werden. In diesem Fall wird ein Bereich mit 3168 x 2160 Photosites des Sensors abgedeckt, was links und rechts 5 Prozent mehr ist als bei den aufgezeichneten 2880 x 2160.


Der optische Sucher der ALEXA Studio und der ALEXA XT Studio verfügt ungefähr über die gleiche Breite wie die Surround-Ansicht im elektronischen Sucher. Er zeigt aber mehr im oberen und unteren Bereich an. Wird das 4:3 Format verwendet, kann der optische Sucher eine echte Surround-Ansicht anzeigen.

Der Sensormodus Open Gate
Beim Open Gate Modus wird die gesamte Sensorfläche (3414 x 2198) erfasst. Dieses Format eignet sich ideal für eine 4K-Wiedergabe, oder um mehr Auflösung zu gewinnen, die in der Postproduktion für Repositionierung, Größenänderung, Drehung oder Stabilisierung genutzt werden kann. Das Open Gate-Format gibt es nur in ARRIRAW. Surround-Ansichten sind im Open Gate-Format nicht möglich, da wir bereits das gesamte Bildformat für das aufgezeichnete Bild verwenden. Das Bild erscheint im elektronischen Sucher und am Ausgang MON OUT im Pillar Box-Format.

Bitte beachten Sie, dass der optische Sucher der ALEXA Studio und der ALEXA XT Studio nicht die gesamte Breite des Open Gate-Bildes anzeigen kann. Als Referenz empfehlen wir die Verwendung von MON OUT oder des elektronischen Suchers EVF-1, um das exakte Framing betrachten zu können.




Wie viele Codewerte gibt es pro Blendenstufen im Log C-Signal der ALEXA?

Wenn das Log C-Signal der ALEXA als 10 Bit-Video aufgezeichnet wird, gibt es pro Blendenstufe oberhalb von Normalgrau (18 % Grau) ungefähr 80 Codewerte. Die ursprüngliche Cineon Log-Kodierung basiert auf der Dichte des Farbnegativs mit einem Gammawert von 0,6. Dies ergibt 90 Codewerte pro Blendenstufe. Der große Dynamikumfang der ALEXA macht allerdings die Verwendung eines niedrigeren Gammawerts notwendig. Moderne Farbnegative, die über einen größeren Belichtungsspielraum als Negative von vor 15 Jahren verfügen, haben auch ein Gamma, das niedriger ist als 0,6.

Bei welcher Signalstärke liegt eine 18 Prozent-Graukarte im Log C-Signal der ALEXA?

Der Nennwert einer Graukarte, die gemäß Belichtungsmesser beleuchtet wird, liegt bei 39 Prozent im Log C Video-Signal und somit bei der Zahl 400 in der 10 Bit-Codierung. Abweichungen bei Messungen und Objektiven können allerdings zu minimal anderen Ergebnissen führen.

Bei welcher Signalstärke liegt eine 18 Prozent-Graukarte im Rec-709-Signal der ALEXA vor?

Der Nennwert einer Graukarte, die gemäß Belichtungsmesser beleuchtet wird, liegt bei 38 Prozent im Rec 709 Video-Signal. Bitte beachten Sie, dass Sie bei einem Video-Signal nicht bei jeder Blendenstufe die gleiche Summe an Codewerten haben. Daher existiert keine einfache Formel, die Ihnen sagt, wo Sie zum Beispiel zwei Blendenstufen unterhalb oder oberhalb finden. Die folgenden Werte können als Richtwerte dienen:

Die Werte weichen mit dem Belichtungsindex (1-3 Prozent) leicht ab. Abweichungen bei Messungen und Objektiven können allerdings zu minimal anderen Ergebnissen führen.

Welche Codewerte verwendet die ALEXA für die normierten und erweiterten HD Video-Bereiche an den HD-SDI Ausgängen?

Gemäß SMPTE 274 M 8.7 können die folgenden Codewerte für den normierten Bereich HD Video in 10 Bit-Systemen verwendet werden: 64-940 für RGB und Y und 64-960 für Cb und Cr. Die ALEXA erfüllt die Codewert-Bereiche wie in diesem Standard definiert.

Gemäß SMPTE 274 M 8.12 können die folgenden Codewerte für den erweiterten Bereich (wird in SMPTE 274M8.2 als Undershoot/Overshoot bezeichnet) HD Video in 10 Bit-Systemen verwendet werden: 4-1019 für RGB und YCbCr. Die ALEXA nutzt für den erweiterten Bereich sämtliche 4-1019-Codewerte, genau wie die D-21.

21. SERVICE
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Wie finde ich ein ARRI Service-Center in meiner Nähe?

Die Service-Kontakte finden Sie auf unserer Webseite.

Wie aktualisiere ich die ALEXA Software?

Hierfür müssen Sie zuerst Ihre ALEXA mit der Seriennummer registrieren, um Software Update-Pakete (SUP) zu erhalten. SUPs können entweder über die SD-Karte in die Kamera hochgeladen werden oder von einem Computer via ALEXA Ethernet/RJ-45 Kabel KC 153-S (3 m/9,8Fuß, K2.72021.0).

Wenn Sie sich noch nicht registriert haben, gehen Sie auf die Website ALEXA DOWNLOAD. Hier gibt es eine Auswahl an Download-Möglichkeiten. Gehen Sie anschließend bitte zum Abschnitt des neuesten Software Update-Pakets und klicken Sie auf "Bitte registrieren Sie sich, um ein eigenes Konto zu erhalten". Daraufhin öffnet sich die Seite für die ALEXA Kundenregistrierung.

Kann ich auf eine ältere Softwareversion zurückgreifen, nachdem ich meine ALEXA mit neuer Software aktualisiert habe?

Dies funktioniert bei manchen Software Update-Paketen, aber nicht bei allen. Lesen Sie hierfür bitte die detaillierten Hinweise in Form von Release Notes, die mit jedem SUP veröffentlicht werden und auf den ALEXA DOWNLOAD Seiten zu finden sind.

Kann ich die User-Installationsdatei einer früheren Softwareversion benutzen?

Leider nein. Die User-Installationsdateien können nicht bei unterschiedlichen Software Update-Paketen (SUPs) verwendet werden. Eine Installationsdatei für SUP 9 ist nicht mit der von SUP 10 kompatibel.

Wo finde ich die Pin-Belegung für die Anschlüsse der ALEXA?

Im Anhang des ALEXA Handbuchs finden Sie die Pin-Belegung für die Anschlüsse der ALEXA. Sie können das Handbuch hier herunterladen.