ARRI Film & TV Newsletter 26/2011   


English Newsletter



Sehr geehrte Kunden, liebe Freunde des Hauses ARRI,

 

anbei finden Sie den ARRI Film & TV Newsletter. Dieses Mal zum Kinostart von 4 Tage im Mai des Regisseurs und Drehbuchautors Achim von Borries. Einer bewegenden Geschichte über die Rückkehr der Menschlichkeit nach dunklen Jahren, ein Film über Vergebung, Respekt, das Überwinden von Vorurteilen, Freundschaft und Liebe.

Und zum Kinostart der Dokumentation Whores' Glory. Regisseur Michael Glawogger porträtiert in überwältigenden Kinobildern Frauen in Thailand, Bangladesch und Mexiko, die von der Prostitution leben. Michael Glawogger beobachtet sie bei ihrer Arbeit, lässt sie zu Wort kommen und ihre Geschichten erzählen und gibt ihnen so eine individuelle Identität.

 

 

Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Lesen.

Beste Grüße senden
Angela Reedwisch und Josef Reidinger


KINOSTART 29. SEPTEMBER 2011: 4 Tage im Mai




Regie: Achim von Borries

Drehbuch: Achim von Borries

Schnitt: Antje Zynga

Produktion: X Filme Creative Pool

Verleih: X Verleih

 

DI-Producer: Kenneth Stiller

DI-Colorist: Rainer Schmidt

VFX-Producer: Nina Knott

VFX-Supervisor: Abraham Schneider

Titel Design: Lutz Lemke / Matthias Brauner

 

 

ARRI Services: Lab, Digital Intermediate, VFX, Titel Design, TV Postproduktion, Digital Cinema Mastering

 

ARRI Rental: Kamera, Licht, Bühne


Regisseur Achim von Borries (Was nützt die Liebe in Gedanken) erzählt nach einer wahren Begebenheit; die Verfilmung von 4 Tage im Mai hat Stefan Arndt, X Filme Creative Pool (Das weiße Band, Good Bye, Lenin!) in Ko-Produktion mit Aleksei Guskov (Das Konzert), im Sommer 2010 auf Rügen produziert. Den Film bringt X Verleih in die Kinos.

 

X Filme vertraute wieder auf die Zusammenarbeit mit ARRI Film & TV. ARRI übernahm die folgenden drehbegleitenden und Postproduktionsleistungen für 4 Tage im Mai: Entwicklung und Abtastung (16mm Dreh), Digital Intermediate (Colorist: Silvia Kubisch), Visual Effects (VFX-Supervisor: Abraham Schneider), Titel Design (Lutz Lemke, Matthias Brauner), TV Postproduktion, Digital Cinema Mastering.

 


ARRI Rental stattete die Produktion mit Kamera (ARRIFLEX 16SR3, Ultra 16), Licht und Bühne aus.





Links: Hauptmann Kalmykov (Aleksei Guskov) und der Junge Peter (Pavel Wenzel) nähern sich allmählich an. Rechts: Der Hauptmann verhandelt mit der Hilfe Peters mit den Deutschen.
© X Verleih



Die Geschichte hält den Atem an. Vier Tage vor Ende des Zweiten Weltkrieges in Deutschland. Ein sowjetischer Hauptmann, der mit seinem Spähtrupp ein Waisenhaus am Meer besetzt; eine deutsche Wehrmachtseinheit, die am Strand lagert; eine heimliche Liebe, die gegen alle Konventionen erblüht. Alle sind des Kämpfens müde, nur der 13 jährige Waisenjunge, der sich als Held beweisen will, versucht mit List und aller Kraft die Truppen gegeneinander aufzuhetzen. Bis er erkennen muss, dass der wahre Gegner längst woanders lauert und er im vermeintlichen Feind einen väterlichen Freund hat. Diesmal verläuft die Grenze nicht zwischen Freund und Feind, sondern allein zwischen Gut und Böse.


KINOSTART 29. SEPTEMBER 2011: Whores' Glory




Regie: Michael Glawogger

Drehbuch: Michael Glawogger

Kamera & Licht: Wolfgang Thaler

Schnitt: Monika Willi

Produktion: Lotus-Film Wien und Quintefilm

Verleih: Delphi Filmverleih

 

DI-Producer: Alex Klippe

DI-Colorist: Manfred Turek

VFX-Producer: Nina Knott

VFX-Supervisor: Abraham Schneider

Titel Design: Matthias Brauner

Project Coordinator Sound: Kenneth Stiller 

Re-Recording Mixer: Tobias Fleig

 

ARRI Services: Digital Intermediate, VFX, Titel Design, Sound, TV Postproduktion, Digital Cinema Mastering, Lab

 

ARRI Rental: Kamera


Mit Whores' Glory dokumentiert der Regisseur Michael Glawogger die Suche nach den Geschichten der Prostitution in überwältigend ausdrucksstarken Bildern. Er führt gleichzeitig die mit Megacities und Workingman's Death begonnene Trilogie zum Thema globalisierte Arbeitswelt zu Ende. Bei dem 68. Venedig Film Festival erhielt Michael Glawogger den Special Orizzonti Jury Prize für seinen Dokumentarfilm Whores' GloryWie auch bei Megacities arbeitete Glawogger wieder mit dem Kameramann Wolfgang Thaler zusammen. Whores' Glory ist eine österreichisch-deutsche Koproduktion der Lotus-Film Wien und der Quintefilm und kommt im Verleih von Delphi in die Kinos.

 

 

Quinte Film beauftragte ARRI Film & TV mit den kompletten Postproduktionsarbeiten im Bereich Bild und Ton: Digital Intermediate (Colorist: Manfred Turek), Visual Effects (VFX-Supervisor: Abraham Schneider), Titel Design (Matthias Brauner), Sound (Re-Recording Mixer: Tobias Fleig), TV Postproduktion, Digital Cinema Mastering, Lab.

 

ARRI Rental stattete die Produktion mit Kamera-Equipment (ARRIFLEX 416, Ultra 16) aus.

 





Links: Faridpur (Bangladesch) "Stadt der Freude" - Ein riesiges, mehrstöckiges Bordell in dem 600 bis 800 Prostituierte gemeinsam mit ihren Kindern leben; Rechts: Reynosa (Mexiko) "La Zona“ - In vielen mexikanischen Zentren ist die legale Prostitution in so genannten "zonas de tolerancia" zusammengefasst.





Links: Bangkok (Thailand) "Fish Tank" - Die Frauen sitzen in einem hell ausgeleuchteten Glaskasten, die Kunden wählen nach Nummern aus. Rechts: Gott, gib uns Geld, Geduld und alles Schöne...
© Delphi Filmverleih



Whores' Glory ist ein filmisches Triptychon zur Prostitution, ein Film über arbeitende Frauen - drei Schauplätze, drei Sprachen, drei Religionen. Junge, schöne Frauen, die sich im "Fish Tank" in Bangkok hinter einer Scheibe zur Schau stellen, um dann ihren Freiern ein wenig Glück zu verkaufen. Frauen in Bangladesch, die in ihr Schicksal hineingeboren oder dorthin verkauft wurden: In ein Prostituierten-Ghetto, ein eigener Stadtteil. Sie werden nie eine Chance auf ein anderes Leben haben. Frauen in Mexiko, deren Endstation die "La Zona de la toleranzia" darstellt, ein Ort, an dem sie mit Drogen und Prostitution überleben - eng umschlungen mit Santa Muerta, dem heiligen Tod. Dabei gibt Whores' Glory jeder Frau ihren eigenen Raum, lässt sie ihre Geschichten erzählen: von Sehnsüchten, Hoffnungen, Begierden, von der Bitterkeit und gleichzeitig Schönheit der Realität - ihrer eigenen, aber auch der, für deren Erfüllung die Freier bezahlen.