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In ihrem Spielfilmdebüt Soul Boy zeigt die kenianisch-ghanaische Regisseurin Hawa Essuman frisch und lebensnah den universellen Willen junger Menschen, ihre Zukunft selbst zu gestalten - und eine grenzüberwindende Freundschaft. Soul Boy entstand aus einer Idee der alternativen Produktionsfirma One Fine Day Films, mit der sich Marie Steinmann und Tom Tykwer seit Jahren in den Slums von Nairobi, Kenia, engagieren. Die Produzenten Steinmann und Tykwer besetzten die Schlüsselpositionen wie Regie, Drehbuch, Kamera und Schnitt jeweils mit einem jungen, lernhungrigen Kenianer und einem europäischen Betreuer. Das Drehbuch schrieb der kenianische Autor Billy Kahora, die lebendigen Bilder fing Kameramann Christian Almesberger ein.
Eines Morgens ist Abilas Vater nicht mehr derselbe. "Sie haben mir die Seele weggenommen", sagt er und bleibt matt liegen. Beunruhigt läuft der Junge zur Mutter, doch die winkt ab - zu gerne trinkt der Vater zu viel Alkohol und redet dann wirres Zeug. Eigentlich glaubt auch Abila nicht an die alten Mythen seines Volkes, aber was ist, wenn der Vater diesmal recht hat? Was ist, wenn seine Seele tatsächlich gestohlen wurde? Mit Hilfe seiner Freundin Shiku beginnt er in den verwinkelten Gassen des Kibera - Slums nach der Wahrheit zu forschen. Ihre Suche führt sie in die Hütte einer mysteriösen Geisterfrau, der Nyawawa. Sie stellt Abila sieben rätselhafte Aufgaben. Wenn er diese alle löst, könne er die Seele des Vaters retten. Dank der Hilfe Shikus und mit Mut, Verstand und ein bisschen Glück, schafft es Abila schließlich die ersten sechs Aufgaben zu meistern. |
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