ARRI Film & TV Newsletter 12/2011   


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Sehr geehrte Kunden, liebe Freunde des Hauses ARRI,

 

anbei finden Sie den ARRI Film & TV Newsletter. Dieses Mal gleich zu drei Kinostarts: In Polnische Ostern erzählt Regisseur Jakob Ziemnicki humorvoll über das oftmals schwierige Verhältnis von Polen und Deutschen. In Geliebtes Leben spiegelt Regisseur Oliver Schmitz sein Heimatland, das moderne Südafrika, vielschichtig in einer Mutter-Tochter Beziehung wider. Und die Murnau-Stiftung bringt die restaurierte Fassung des Fritz Lang Klassikers Metropolis in die Kinos.

 

 

Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Lesen.

Beste Grüße senden
Angela Reedwisch und Walter Brus

 


Kinostart 12. Mai 2011: Metropolis




Regie: Fritz Lang

Drehbuch: Thea von Harbou

Kamera: Karl Freund, Günther Rittau

Musik: Gottfried Huppertz
Bildhauer: Walter Schulze-Mittendorff

Produktion: Universum-Film AG Berlin (Ufa)

Verleih: Warner Bros.

 

ARRI Services: Lab, Mischung, Kinokopien


Restaurierte Fassung:

Restaurierung: Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung gemeinsam mit Deutsche Kinemathek - Museum für Film und Fernsehen, Berlin - in Zusammenarbeit mit Museo del Cine Pablo C. Ducros Hicken, Buenos Aires (2010) | Digitale Bildrestaurierung: Alpha-Omega Digital | Musikproduktion: Deutschlandradio Kultur, ROC GmbH, ZDF in  Zusammenarbeit mit ARTE | Musikalische Leitung, Rekonstruktion und Synchroneinrichtung der Originalmusik: Frank Strobel | Neueinspielung 2010: Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin| Eine Kooperation der Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung mit ZDF/ARTE | Weltvertrieb: Transit Film



Die Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung widmet sich seit ihrer Gründung der Erhaltung und Zugänglichmachung des filmkulturellen Erbes und  restauriert seit Anbeginn bedeutende Werke der deutschen  Filmgeschichte, darunter auch Fritz Langes METROPOLIS. Nachdem im Jahr  2008 in Buenos Aires seit über 80 Jahren verschollen geglaubte Szenen von etwa 30 Minuten Länge gefunden wurden und eine aufwändige Restaurierung erfolgte, kommt nun die neu restaurierte und nahezu vollständige Fassung von METROPOLIS im Verleih von Warner in die Kinos.

Für die Erstellung dieser Kinofassung wurde ARRI Film & TV von der  Murnau-Stiftung beauftragt, das 16 mm-Negativ aus Buenos Aires zu  scannen und die Ausbelichtung, Dolby-Digital Mischung sowie die Filmkopien zu erstellen.





Der Filmklassiker Metropolis in bearbeiteter Fassung
(Rechts: Bildhauer - Walter Schulze-Mittendorff)
© Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung



In einer Person vereinen sich die politische und wirtschaftliche Macht in Metropolis: Im "Neuen Turm Babel" regiert Joh Fredersen absolutistisch über Ober- und Unterstadt. Für den Herrscher als das "Hirn" sind Menschen lediglich ausführende "Hände" in der Arbeitsmaschinerie. Doch das Menschliche - Liebe und Freundschaft, Revolte und Rache - vermag auch die technisierte Welt der Zukunftsstadt zu erschüttern.


Kinostart 12. Mai 2011: Geliebtes Leben




Regie: Oliver Schmitz

Drehbuch: Dennis Foon

Autor: Allan Stratton

Kamera: Bernhard Jasper

Produktion: Dreamer Joint Venture Filmproduktion

Verleih: Senator Filmverleih

 

ARRI Services: Lab



Mit eindrucksvollen Bildern schildert der aus Südafrika stammende Regisseur Oliver Schmitz (Mapantsula, Paris, je t'aime) nicht nur eine zu Herzen gehende Mutter-Tochter-Beziehung, sondern spiegelt auch das moderne Südafrika: lebendig, vielschichtig und voller Gegensätze. Geliebtes Leben wurde bei den Filmfestspielen in Cannes 2010 mit dem Prix François Chalais ausgezeichnet und erhielt 2011 sieben South African Film and Television Awards. Oliver Schmitz bekam Preise für Beste Regie und Bestes Drehbuch. Des Weiteren schaffte es Geliebtes Leben auf die Oscar®-Shortlist 2011 für den „Besten fremdsprachigen Film“.

Kameramann Bernhard Jaspar gelang es, mit seinen Bildern das Innenleben der Protagonistin Chanda nachzuempfinden, ihre Gefühle visuell auszudrücken. Produziert wurde Geliebtes Leben von Oliver Stoltz/ Dreamer Joint Venture Filmproduktion in Co-Produktion mit Helge Sasse/ Senator Film Produktion, Greig Buckle/ Enigma Pictures (Südafrika) sowie Thomas Reisser/ Niama-Film. Der deutsche Verleiher ist Senator.

 

ARRI wurde  von Dreamer Joint Venture und Senator mit den Kopierwerksarbeiten beauftragt.

 





Links: Mapaseka Matheba und Khomotso Manyaka lassen sich von Regisseur Oliver Schmitz eine Szene erklären. Rechts: Mrs. Tafa (Harriet Manamela), Lillian (Lerato Mvelase) und Chanda (Khomotso Manyaka) beim Singen in der Kirche.
© Senator



Elandsdoorn, ein friedliches Township in der südafrikanischen Provinz. Die Bewohner sind stolz auf ihre Gemeinschaft und halten zusammen - solange niemand gegen die Regeln verstößt.

Hier verlebt die 12-jährige Chanda (Khomotso Manyaka) eine glückliche Kindheit, die jäh endet, als unerwartet ihre einjährige Schwester stirbt. In Trauer erstarrt wird ihre geliebte Mutter Lilian (Lerato Mvelase) schwer krank, ihr Stiefvater Jonah (Aubrey Poolo) ertränkt alle Sorgen im Alkohol und verschwindet eines Tages ganz. Gerüchte gehen plötzlich im Ort umher, die Nachbarn distanzieren sich. Einzig die resolute Mrs. Tafa (Harriet Manamela) mischt sich mehr ein als Chanda lieb ist. Das Mädchen ahnt, dass alles mit der Krankheit ihrer Mutter und dem Tod ihrer Schwester zu tun haben könnte, doch ihre Fragen werden mit hartnäckigem Schweigen beantwortet. Da beschließt Chanda, gegen jede Regel aufzubegehren und ein tief verwurzeltes Tabu zu brechen…


Kinostart 12. Mai 2011: Polnische Ostern




Regie: Jakob Ziemnicki

Drehbuch: Katrin Milhahn, Jakob Ziemnicki

Kamera: Benjamin Dernbecher

Schnitt: Dirk Grau 

Produktion: Polyphon

Verleih: Zorro Film

 

 

ARRI Services: Lab

 

 

 



Polnische Ostern von Regisseur Jakob Ziemnicki  ist die erste abendfüllende Regiearbeit des Absolventen der Filmakademie Baden-Württemberg. Der Film beschäftigt sich unverkrampft, warmherzig und humorvoll mit dem manchmal schwierigen Verhältnis der Nachbarn Polen und Deutschland. Die Bilder des Kameramanns Benjamin Dernbecher bestechen durch ihre ruhige Art. Produziert wurde Polnische Ostern von der Polyphon in Koproduktion mit ZDF (Das kleine Fernsehspiel) und DOK Film und kommt im Verleih von Zorro Film in die Kinos.

 

ARRI wurde von Zorro mit den Kopierwerksarbeiten für den Trailer und den Hauptfilm beauftragt.





Links: Werner Grabosch (Henry Hübchen) mit seiner Enkelin Mathilda (Paraschiva Dragus)
Rechts: ...und mit der egozentrischen Großmutter Irena (Grazyna Szapolowska)
© 2011 Zorro Film



Bäckermeister Werner Grabosch bricht es das Herz: nach dem Unfalltod seiner Tochter soll seine einzige Enkelin Mathilda bei ihrem polnischen Vater aufwachsen. Mathilda wird nach Polen geschickt, doch Grabosch hat schon einen Plan. Zum Osterfest wird er sich bei der polnischen Familie einnisten, Beweise sammeln, die unhaltbaren Zustände vor Ort dokumentieren und so dafür sorgen, dass die Polen das Sorgerecht verlieren. Anfangs läuft alles nach Plan, doch dann fühlt sich Grabosch eigenartigerweise immer wohler...