ARRI Film & TV Newsletter 07/10   


Sehr geehrte Kunden, liebe Freunde des Hauses ARRI,

 

anbei finden Sie den ARRI Film & TV Newsletter. Dieses Mal zum Kinostart von Waffenstillstand - dem Debutfilm des deutschen Regisseurs Lancelot von Naso; einer Mischung aus Drama, Politthriller, Roadmovie und psychologischem Kammerspiel.

 

Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Lesen.

 

 

Beste Grüße aus München senden
Angela Reedwisch und Walter Brus

 



Lancelot von Naso, Regie
Lancelot von Naso, Kai Uwe Hasenheit, Collin McMahon, Drehbuch
Felix Cramer, Kamera
DRIFE Deyle & Richter Filmproduktion, Produktion
3L Film GmbH & Co KG, Verleih

 

ARRI Services: Lab, DI, TV-Mastering, DCP
Colorist: Rainer Schmidt
DI Producer: Kenneth Stiller



Regisseur Lancelot von Naso, der auch das Drehbuch mitschrieb, erzählt in der deutsch-schweizerischen Koproduktion Waffenstillstand den Krieg nicht aus einer Soldatenperspektive, sondern aus der Sicht von Helfern und Journalisten. Für die eindringliche Bildsprache zeichnet der Kameramann Felix Cramer verantwortlich. Die Dreharbeiten fanden in Marokko statt.

Die DRIFE Deyle & Richter Filmproduktion beauftragte ARRI mit der gesamten Bildpostproduktion: von den drehbegleitenden Kopierwerksarbeiten über das DI, die Titelarbeiten und das TV-Mastering bis hin zu den Kopierwerksendarbeiten inclusive Kinoserienkopien. Gedreht wurde auf 16 mm - bei der digitalen Bildbearbeitung wurde für manche Einstellungen ARRI-Relativity zur Reduzierung des Filmkorns eingesetzt.





Links: Hannes Jaenicke (Ralf), Max von Pufendorf (Oliver), Thekla Reuten (Kim), Husam Chadat (Husam), Matthias Habich (Alain) und ein GI (Thilo Prothmann)
Rechts: Matthias Habich (Alain) an einem US-Kontrollpunkt
© Marc Schmidheiny / Waffenstillstand



Irak, April 2004: Während eines 24-stündigen Waffenstillstands zwischen den irakischen Aufständischen und den amerikanischen Truppen wollen Kim (Thekla Reuten), logistische Leiterin einer Hilfsorganisation, und der Arzt Alain Laroche (Matthias Habich) ins Kriegsgebiet, um dringend benötigte medizinische Hilfsgüter nach Falludscha zu bringen. Gegen den Rat seines erfahreneren Kameramanns Ralf (Hannes Jaenicke), zögert der junge Fernsehjournalist Oliver (Max von Pufendorf) in der Hoffnung auf einen journalistischen Coup keine Sekunde, den Transport zu begleiten: In der beklemmenden Enge des Kleintransporters begibt sich diese Zweckgemeinschaft unterschiedlicher Idealisten, die Gefahr eines Angriffs stets vor Augen, auf die Fahrt von Bagdad nach Falludscha. Vier Stunden bleiben, um es zurück bis nach Bagdad zu schaffen.